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	<title>Mexico Mio &#187; Peru Reisebericht 2009</title>
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		<title>Auf nach Peru! &#8211; 1. Station: die Hauptstadt Lima</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 09:31:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru Reisebericht 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Lima]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Rundreise]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben unserem absoluten Lieblingsreiseland Mexiko möchten wir euch in Zukunft ja weitere lateinamerikanische Reiseziele anbieten. Dabei ist es uns wichtig, dass wir die Länder schon einmal mit eigenen Augen gesehen und mit den eigenen Füßen bereist haben. Nachdem Marlen dieses Frühjahr schon Venezuela erkundet hatte, ging es Mitte September nun für mich, Ulrike, nach Peru. [&#8230;] <a class="more-link" href="http://www.individualreisen-mexiko.de/auf-nach-peru-erste-station-die-hauptstadt-lima.html">weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/10/IMG_0081-640x480.JPG"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1072" title="Taxi Cholo Lima" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/10/IMG_0081-640x480-150x150.jpg" alt="Taxi Cholo Lima" width="150" height="150" /></a>Neben unserem absoluten Lieblingsreiseland Mexiko möchten wir euch in Zukunft ja weitere lateinamerikanische Reiseziele anbieten. Dabei ist es uns wichtig, dass wir die Länder schon einmal mit eigenen Augen gesehen und mit den eigenen Füßen bereist haben.<br />
Nachdem Marlen dieses Frühjahr schon <a title="Venezuela Reisebericht" href="http://www.individualreisen-mexiko.de/category/venezuela-reisebericht" target="_blank">Venezuela</a> erkundet hatte, ging es Mitte September nun für mich, Ulrike, nach Peru. Hier möchte ich euch eine „best-of“ meiner vielen Reiseeindrücke und Fotos präsentieren. Meine Reiseroute ging von Lima in die peruanische Wüste nach Paracas und zu den Islas Ballestas, anschließend in die „weiße Stadt“ Arequipa und den Colca Canyon, dann in das „Altiplano“ nach Puno am Titicacasee und zum Schluss noch in die Inka-Stadt Cusco.<br />
Der erste Teil meines Reiseberichts soll von der peruanischen Hauptstadt Lima handeln.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/10/100_9877-640x480.JPG"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1060" title="Barranco Lima" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/10/100_9877-640x480-150x150.jpg" alt="100_9877 [640x480]" width="150" height="150" /></a>Touristen meiden Lima für gewöhnlich, denn die Metropole ist als gefährlich, chaotisch und dreckig verschrien. Ich konnte Lima jedoch trotz des Verkehrs, der Abgase und des trüben Wetters viele schöne Seiten abgewinnen. So verliebte ich mich in das Künstlerviertel Barranco, das direkt neben der Touristen- und Reichenzone Miraflores liegt. Bunte Häuser, kleine Galerien, Szene-Kneipen und Clubs und die frisches Meeresbrise verleihen dem Ort einen ganz besonderen Charme. Die „Puente de los Suspiros“ und der Weg zum Meer (früher der Zugang zu einem großen Seebad) sind besonders in der Nacht sehr romantisch.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/10/IMG_0095-640x480.JPG"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1065" title="Jirón de la Union Lima" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/10/IMG_0095-640x480-150x150.jpg" alt="IMG_0095 [640x480]" width="150" height="150" /></a>Das koloniale Zentrum Limas ist nicht jedermanns Geschmack, aber für mich absolut sehens- und erlebenswert. Zusammen mit hunderten Limeños bummelten wir (drängelten wir uns) durch die Fußgängerzone Jirón de la Union vorbei an schönen Jugendstilhäusern und den bekannten Pollerías (hier werden die leckeren Grillhähnchen „Pollo a la Braza“ angeboten). Tagsüber laden die vielen Kirchen und die Katakomben der Klosteranlage „Convento de San Francisco“ zu einem Besuch ein, abends leuchten die Plaza San Martín und die Plaza de Armas mit dem Präsidentenpalast im Lichterschein. Für Limas Altstadt sollte man sich auf alle Fälle einen Tag Zeit nehmen.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/10/100_9823-640x480.JPG"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1064" title="Lima Miraflores" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/10/100_9823-640x480-150x150.jpg" alt="100_9823 [640x480]" width="150" height="150" /></a>Der Stadtteil Miraflores ist der komplette Kontrast zu Lima Centro. Der Verkehr ist verhältnismäßig ruhig, die Gehwege sind vergleichsweise leer und es gibt viele moderne Gebäude. Nicht umsonst findet man hier die meisten Touristen. Hauptanziehungspunkt in Miraflores ist das Einkaufszentrum „Larcomar“, in dem sich zahlreiche schöne Boutiquen mit Kunsthandwerk aus Peru befinden. Außerdem kann man von hier die Paraglider beobachten, die dicht über dem Einkaufszentrum und den umstehenden Hochhäusern ihre Runden drehen. Das Mitfliegen haben wir uns dann aber doch nicht getraut&#8230; Am „Malecón“, der Strandpromenade (allerdings hat Lima eine Steilküste, so dass man oberhalb des Strandes langflaniert), spazierten wir bis nach Barranco – ein schöner Fußmarsch an der frischen Meeresluft.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/10/100_9954-640x480.JPG"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1068" title="Brisas del Titicaca" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/10/100_9954-640x480-150x150.jpg" alt="Brisas del Titicaca" width="150" height="150" /></a>Einen wunderschönen Abend durfte ich in der Peña „Las Brisas del Titicaca“ verleben. In Lima gibt es mehrere dieser „Tanzlokale“, in denen professionelle Tänzer verschiedene folkloristische Tänze aus allen Teilen Perus aufführen. „Brisas“ gehört sicherlich zu den besten Peñas, denn die Tänzer werden von einer Live-Band begleitet. Zu unseren Favoriten gehörte natürlich der „Marinera“, der Nationaltanz aus dem Norden Perus. Zwischendurch durften wir natürlich zu der stimmungsvollen Musik Huayno, Cumbia und Salsa tanzen.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/10/IMG_0530-640x480.JPG"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1069" title="Familienfeier Lima" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/10/IMG_0530-640x480-150x150.jpg" alt="Familienfeier Lima" width="150" height="150" /></a>Mein Aufenthalt in Lima war in einer Hinsicht besonders, denn ich konnte auch die weniger touristischen Ecken der Hauptstadt kennen lernen. So wohnten wir bei meinen Schwiegereltern in Vista Alegre, ein ehemaliges „Pueblo Joven“ (Bezeichnung für die armen Viertel, in denen sich die aus der Provinz zugewanderten konzentrieren) und Teil des südlichen Küstenviertels Chorillos. Ich fuhr mit dem „Taxi Cholo“ (motorisiertes Dreirad) und dem „Colectivo“ (preiswertes Sammeltaxi) und feierte zusammen mit der großen Familie meines Mannes ein typisch peruanisches Fest mit viel Tanz und ausgelassener Stimmung.</p>
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		<title>Auf nach Peru! &#8211; 2. Station: Paracas Nationalpark und Islas Ballestas</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 16:22:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru Reisebericht 2009]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 1. Oktober begann unsere Rundreise durch den Süden Perus. Als erste Station steuerten wir den kleinen Strandort Paracas an. Der ca. 4-stündige Transfer von Lima in den Süden mit Cruz del Sur war sehr komfortabel und luxuriös &#8211; persönlicher Frühstücksservice &#38; Liegesitze versüßten uns den Morgen. Es ging an den armen Randsiedlungen Limas und [&#8230;] <a class="more-link" href="http://www.individualreisen-mexiko.de/auf-nach-peru-2-station-paracas-nationalpark-und-islas-ballestas.html">weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/01102009345-640x480.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1120" title="Der Pazifik direkt an der Wüste bei Paracas" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/01102009345-640x480-150x150.jpg" alt="Der Pazifik direkt an der Wüste bei Paracas" width="150" height="150" /></a>Am 1. Oktober begann unsere Rundreise durch den Süden Perus. Als erste Station steuerten wir den kleinen Strandort Paracas an. Der ca. 4-stündige Transfer von Lima in den Süden mit Cruz del Sur war sehr komfortabel und luxuriös &#8211; persönlicher Frühstücksservice &amp; Liegesitze versüßten uns den Morgen. Es ging an den armen Randsiedlungen Limas und großen Industrieanlagen vorbei. Nach ca. 2 Stunden Fahrt sahen wir zum ersten Mal seit unserer Ankunft in Peru blauen Himmel und Sonne.<br />
In Paracas erwartete uns schon unser Guide und wir starteten unseren Ausflug in das Naturschutzgebiet Paracas. Wer hätte gedacht, dass Peru eine riesige Wüste hat? <a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/01102009333-640x480.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1121" title="Reserva Nacional Paracas - eines der trockensten Gebiete der Welt" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/01102009333-640x480-150x150.jpg" alt="Reserva Nacional Paracas - eines der trockensten Gebiete der Welt" width="150" height="150" /></a>Wir befanden uns mit einmal inmitten einer der trockensten Gebiete der Erde, einer Geröll- und Sandwüste direkt am Meer. Der Gegensatz zwischen den wilden, hohen Wellen und der kargen Wüstenlandschaft war sehr beeindruckend. Die Sonne brannte zwar vom wolkenlosen Himmel, aber der kalte Meereswind verlangte trotzdem nach einer Wetterjacke.</p>
<p>Auf einer Straße aus Salz machten wir eine &#8220;Leckprobe&#8221; und anschließend noch mehrere Fotostops an der Steilküste und auf den Dünen.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/01102009335-640x480.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1119" title="Wer macht die Leckprobe auf der Salzstraße in der Reserva Nacional Paracas?" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/01102009335-640x480-150x150.jpg" alt="Wer macht die Leckprobe auf der Salzstraße in der Reserva Nacional Paracas?" width="150" height="150" /></a>Besonders empfehlenswert &#8211; wie überall an der peruanischen Küste &#8211; sind die Fischgerichte und die Meeresfrüchteplatten. Chupe de Camarones (Suppe mit Garnelen), Ceviche (roher Fisch in einer Limetten-Marinade &#8211; nur frisch zubereitet essen), Arroz con Mariscos (Reis mit Meeresfrüchten) oder Chicharrones de Langostino (fritierte Langusten) und  sind nur ein paar Tipps für Fisch-Fans.<br />
Nach einer erholsamen Nacht im Hotel Posada del Emancipador hieß es am nächsten Morgen zum ersten Mal früh aufstehen. Kurz nach 7 Uhr legten wir von der Mole ab und fuhren mit einem Motorboot in Richtung Islas Ballestas. Die Inseln vor der peruanischen Küste sind nicht nur wegen der Seelöwen, Pinguine und der vielen verschiedenen Seevögel bekannt. Hier wird auch alle 5 Jahre das Düngemittel Guano abgebaut. Nur die Arbeiter, die das Guano holen, dürfen die Inseln betreten. Touristen werden mit den Motorboten um die Kliffs und Felseninseln geschifft, dürfen aber keinen Fuss auf das Naturschutzgebiet setzen.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/100_0102-640x480.JPG"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1115" title="El Candelabro auf dem Weg zu den Islas Ballestas" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/100_0102-640x480-150x150.jpg" alt="El Candelabro auf dem Weg zu den Islas Ballestas" width="150" height="150" /></a>Bevor wir nach ca. 45 min Bootsfahrt die Ballestas Inseln erreichten, machten wir einen Fotostopp an dem fast 200 m langen Scharrbild &#8220;El Candelabro&#8221;. Das Bild ähnelt einem dreiarmigen Kerzenleuchter. Es wird angenommen, dass es nicht von der Chavín-Kultur, von der die berühmten &#8220;Líneas de Nazca&#8221; geschaffen wurden, stammt. Unser Reiseleiter gab uns verschiedene Erklärungsmöglichkeiten: Am wahrscheinlichsten ist es, dass das Bild erst im 19. Jahrhundert entstanden ist. Vielleicht sollte es ein Wegweiser für Seeleute sein&#8230;<br />
Sobald wir mit dem Boot aus der Paracas-Bucht heraus kamen, wurden die Wellen höher. Wer einen empfindlichen Magen hat, sollte unbedingt etwas gegen Reisekrankheit einnehmen.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/100_0111-640x480.JPG"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1116" title="Morgennebel, zerklüftete Felsen und blaues Wasser - die Islas Ballestas" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/100_0111-640x480-150x150.jpg" alt="Morgennebel, zerklüftete Felsen und blaues Wasser - die Islas Ballestas" width="150" height="150" /></a>Die Inseln beeindrucken sofort mit einer Geräuschkulisse von Vogelgeschrei und Meeresrauschen. Die kargen Felsen sind über und über mit Seevögeln bevölkert. Als wir genauer hinschauten, sahen wir auch gleich die ersten Seelöwen. Sie lagen faul auf den braunen Felsen und warteten auf die ersten Sonnenstrahlen. Mit dem Motorboot machten wir eine große Runde und sahen Chilepelikane, die den Schnabel voll Guano hatten, die sogenannten &#8220;Peru-Tölpel&#8221;, die das Guano produzieren, zahlreiche Kormorane, Möwen und natürlich die putzigen Humboldtpinguine. Bei den Vogelscharen ist es empfehlenswert, eine Mütze aufzusetzen. Allerdings halten die Motorboote nicht an, wenn der Fahrtwind oder die Meeresbrise den Hut vom Kopf fegen&#8230;<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/100_0120-640x480.JPG"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1117" title="Seelöwen auf den Islas Ballestas" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/100_0120-640x480-150x150.jpg" alt="Seelöwen auf den Islas Ballestas" width="150" height="150" /></a>Nach einer Stunde Staunen und Fotos schießen, machten wir uns auf den Rückweg. In Paracas wartete noch ein kleines Andenken an die Seelöwen auf den Ballestas- Inseln auf uns und dann ging unsere Rundreise schon weiter. Vor uns lag der weite Weg von Paracas über Ica nach Nazca und von dort mit dem Busunternehmen Cruz del Sur nach Arequipa.<br />
Natürlich bieten sich Zwischenstopps an der Oase Huacachina, ein kleiner &#8220;Kurort&#8221; mit schwefelhaltigem See inmitten von Sanddünen, und in Nazca an. Dort starten die kleinen Flugzeuge, die die Touristen zu den berühmten Nazca-Linien bringen. Die Scharrbilder im Wüstenboden bedecken eine Fläche von ca. 350 qkm. Kolibri, Affe, Spinne und Co. können nur aus der Luft erkannt werden. Wer genug Zeit mitbringt, sollte unbedingt diese Möglichkeit nutzen und die Kunstwerke der Nazca-Kultur kennenlernen.<br />
Das Klima in Ica erschien uns nach den kühlen Tagen in Lima herrlich trocken und warm. Inzwischen wird der fruchtbare Wüstenboden mithilfe von Tröpfchenbewässerung für den Anbau von Gemüse und Obst nutzbar gemacht. Aus dem Bus sahen wir riesige Spargelfelder.</p>
<p><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/IMG_0950-640x480.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-1123 alignleft" title="&quot;Strohütten&quot; am Straßenrand auf dem Weg nach Ica" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/IMG_0950-640x480-150x150.jpg" alt="&quot;Strohütten&quot; am Straßenrand auf dem Weg nach Ica" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Unsere Fahrt nach Arequipa machte noch einmal zwei Dinge deutlich: Peru ist ein riesiges Land und der Küstenabschnitt Perus ist unwahrscheinlich trocken. Entlang der Panamericana, die immer mehr oder weniger an der Küste lang führt, konnten wir viele Sanddünen sehen. Zum Teil konnte die Straße aufgrund von Sandverwehungen nur langsam befahren werden.<br />
Arequipa erreichten wir erst nach einer ca. 8-stündigen Fahrt (ab Nazca) in der Nacht gegen 0 Uhr.<br />
Was uns in der &#8220;weißen Stadt&#8221; erwartete, erfahrt ihr in unserem nächsten Blogbeitrag &#8220;Auf nach Peru!&#8221;.</p>
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		<title>Auf nach Peru! &#8211; 3. Station: Arequipa, Cañon de Colca &amp; der Kondor</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 12:58:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von der langen, wenn auch landschaftlich beeindruckenden Fahrt nach Arequipa erholten wir uns im schönen Hotel &#8220;La Gruta&#8221;. Am nächsten Morgen wurden wir für unsere Stadtrundfahrt durch die &#8220;weiße Stadt&#8221; abgeholt. Arequipa wird so bezeichnet, weil viele der alten Häuser aus dem weißen, vulkanischen Tuffstein errichtet wurden. In unserem Reiseführer laßen wir außerdem, dass die [&#8230;] <a class="more-link" href="http://www.individualreisen-mexiko.de/auf-nach-peru-3-station-arequipa-canon-de-colca-der-kondor.html">weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/Arequipa_Misti.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1155" title="Arequipa_der Misti ohne Schnee" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/Arequipa_Misti-150x150.jpg" alt="Arequipa_der Misti ohne Schnee" width="150" height="150" /></a>Von der langen, wenn auch landschaftlich beeindruckenden Fahrt nach Arequipa erholten wir uns im schönen Hotel &#8220;La Gruta&#8221;. Am nächsten Morgen wurden wir für unsere Stadtrundfahrt durch die &#8220;weiße Stadt&#8221; abgeholt. Arequipa wird so bezeichnet, weil viele der alten Häuser aus dem weißen, vulkanischen Tuffstein errichtet wurden. In unserem Reiseführer laßen wir außerdem, dass die Bewohner Arequipas im 16. Jahrhunder vor allem hellhäutige Spanier waren&#8230;<br />
Der erste Stop unserer Tour durch die Stadt war der Stadtteil Yanahuara mit seinem tollen Blick über Arequipa und die Umgebung. Der Vulkan Misti, der zu unserer Enttäuschung fast gar nicht mit Schnee bedeckt war (nur zur Regenzeit ab ca. Oktober), und der Chachani bildeten eine tolle Bergkulisse. Hier wurden wir über die heilsame Wirkung der Knollen der Maca-Pflanze (Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Potenz, Stärkung des Immunsystems) aufgeklärt und sahen erstmals &#8220;in natura&#8221; Papayas an den Bäumen hängen. Das milde Klima Arequipas ermöglicht eine expansive landwirtschaftliche Nutzung der freien Flächen um Arequipa.<br />
Arequipa wächst als zweitgrößte Stadt Perus &#8211; ebenso wie Lima &#8211; kontinuierlich. Aber die Ariquipeños und so auch unser schicker Guide Jorge (er kam mit Anzug und Hut) sind sehr stolz auf die Tatsache, dass in Arequipa weniger Armut als in anderen peruanischen Städten und Landesteilen herrscht.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/Santa-Catalina.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1159" title="das Kloster Santa Catalina in Arequipa" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/Santa-Catalina-150x150.jpg" alt="das Kloster Santa Catalina in Arequipa" width="150" height="150" /></a>An Armut war dann auch an unserer nächsten Station nicht zu denken. Zusammen mit der deutschsprachigen Führerin Veronica erkundeten wir das berühmte Kloster Santa Catalina. Es wirkt tatsächlich wie eine &#8220;Stadt in der Stadt&#8221; &#8211; die Gassen haben Straßennamen, es gibt Springbrunnen, zentrale Plätze und viele (Wohn-) Gebäude, die früher von den Nonnen bewohnt wurden. Heute leben nur noch um die 20 Nonnen auf dem Gelände. Früher bot das Kloster ca. 500 Frauen Platz. Die Novizinnen stammten meist aus wohlhabenden Häusern. Häufig wurden sie nicht aus freiem Willen Nonnen, sondern weil sie für das &#8220;Seelenheil&#8221; der Familie beten sollten. Dementsprechend hoch war nicht nur die Mitgift, sondern so luxuriös waren auch die Unterkünfte. Die Nonnen hatten ihre eigenen Dienstmädchen und wohnten in kleinen &#8220;Apartements&#8221; mit Küche, Esszimmer, Betstube und Schlafzimmer. Veronica berichtete uns allerdings, dass das Leben im Kloster damals trotzdem nicht einfach war &#8211; zum Beispiel während der Regenzeit, wenn das Wasser in die Räume lief und die Luft kalt und feucht war. Aber an dieser Stelle breche ich meinen Bricht über das &#8220;Monasterio de Santa Catalina&#8221; ab, denn immerhin sollen unsere zukünftiegn Peru-Reisenden ja bei ihrer Führung durch das Kloster noch viel Neues erfahren&#8230; <img src='http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Nach dem Kloster besuchten wir eine weitere kirchliche Stätte: La Compañía de Jesús. Leider konnten wir aufgrund einer Veranstaltung nicht in die Kirche hinein. Aber schon die Fassade der Jesuitenkirche ist beeindruckend. <a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/Arequipa-Kloster.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1162" title="Arequipa Jesuitenkirche und Kapelle" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/Arequipa-Kloster-150x150.jpg" alt="Arequipa Jesuitenkirche und Kapelle" width="150" height="150" /></a>Wenn man die Straße ein paar Schritte nach oben geht, kommt man zum Eintrittsportal in den Kreuzgang der Kirche. Hier empfiehlt sich unbedingt der Besuch der St.Ignasius-Kapelle, die mit prächtigen, farbenfrohen Fresken ausgemalt ist. Die Zeichnungen zeigen exotische Tiere und Früchte aus dem peruanischen Amazonas-Gebiet. Mit den Motiven sollten die Bauern und einfachen Abeitern Perus angesprochen und vom Kirchgang überzeugt werden. In dem wunderschönen Kreuzgang befinden sich heute exklusive Boutiquen mit tollen Alapaca-Produkten. Auch wir wurden beim Anfassen der weichen, kuscheligen Pullover aus Baby-Alpaca-Wolle schwach&#8230;<br />
Nach 4 Stunden war unsere Stadttour vorbei und wir suchten uns ein gemütliches Lokal mit typischen Gerichten aus Arequipa. Hier sind die Restaurants im ersten Geschoss der Gebäude rund um die Plaza de Armas zu empfehlen, denn man hat einen tollen Blick über das geschäftige Treiben auf dem Hauptplatz der Stadt. Wir durften sogar in der Küche des Restaurants einen Blick auf die brutzelnden Meerschweinchen (gegrilltes &#8220;Cuy&#8221; ist eine peruanische Spezialität) werfen und die Aussicht von der Dachterrasse genießen.<br />
Danach spazierten wir auf den Mercado Central bzw. Mercado San Camilo um ein bisschen in das Alltagsleben von Arequipa einzutauchen. Die Markthalle hat von Obst und Gemüse über Heilmittelchen und Zauberzutaten bis hin zu Hüten und Decken alles zu bieten. Wir waren von den Ständen mit einer riesigen Auswahl an verschiedenen Kartoffelsorten beeindruckt. Außerdem verlockten uns die frisch gepressten Fruchtsäfte, die in einer langen Reihe von vielen Señoras angeboten wurden. Aber viele Marktfrauen mögen es nicht, wenn sie fotografiert werden &#8211; deswegen kauften wir uns ein paar leckere Chichimoyas, Papayas und Mandarinen und erhielten die Fotoerlaubnis gratis dazu. <img src='http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Wer noch ein bisschen Zeit hat, sollte sich die &#8220;Eisprinzessin Juanita&#8221; im Museo Santuarios Andinos anschauen. Sie wurde zu Zeiten der Inkas auf dem Gipfel des 6300 m-hohen Abatos den Berggöttern  geopfert und wurde von Eis und Schnee &#8220;konserviert&#8221;. Die Inkas versuchten mit ihren Opfern die Götter friedlich zu stimmen &#8211; Arequipa wird täglich von mehreren, nicht spürbaren und &#8211; alle paar Jahre wiederkehrend &#8211; auch von stärkeren Erdbeben heimgesucht.<br />
Den Abend verbrachten wir in dem schönen, ruhigen Garten unseres Hotels bei einer hervorragenden Flasche peruanischen Weins. Der Wein aus Peru ist angeblich (und unserem Geschmackstest nach können wir das nur bestätigen) besser als chilenischer Wein, allerdings wird er noch nicht so geschickt vermarktet.</p>
<p><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/te-de-coca.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1160" title="Mate de Coca gegen die Höhenkrankheit" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/te-de-coca-150x150.jpg" alt="Mate de Coca gegen die Höhenkrankheit" width="150" height="150" /></a>Am nächsen Tag erwartete unser Guide Jorge uns schon früh am Morgen, denn wir hatten eine mehrstündige Fahrt in den Cañon de Colca vor uns. Die Fahrt führte uns lange Zeit entlang einer Eisenbahnstrecke in Richtung Puno. Dort verkehren heute jedoch nur noch Güterzüge. Aber vielleicht ist es in Zukunft auch mal wieder möglich, mit dem Zug von Arequipa nach Puno und zurück zu fahren&#8230; Langsam schraubten wir uns im Bus die Berge hoch. In dem Naturschutzgebiet &#8220;Reserva Nacional de Salinas y Aguada Blanca&#8221; leben Lamas, Alpacas, Guanacos und sogar Vicuñas. Um die scheuen Vicuñas schön fotografieren zu können, braucht man jedoch auf alle Fälle ein gutes Weitwinkelobjektiv. Oft rennen sie jedoch auch schnell über die Straße und werden Opfer der rasenden LKWs und Überlandbusse. Familien leben ebenfalls vereinzelt in der unwirtlichen Gegend. Doch die Landflucht macht auch vor diesem Teil Perus nicht halt &#8211; immer wieder sahen wir leer stehende Häuser und Ställe.<br />
Nach einem kurzen Zwischenstopp, bei dem wir das erste Mal Coca-Tee probierten, ging es rauf auf fast 5000 m Höhe. Der Patapampa-Pass bietet einen tollen Blick auf die umliegenden 6000er. Uns war doch ein bisschen schwummrig und so beschränkten wir uns auf einen Bummel entlang der vielen Stände mit Textilien. Peru-Reisende müssen sich darauf einstellen, dass es bei jedem Stop auch immer ein paar Händler gibt, die wunderschöne Textilien zum Kauf anbieten. Hier gilt natürlich wie fast überall in Peru: es darf gehandelt werden!<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/Colca_chicas.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1156" title="Valle del Colca_chicas" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/Colca_chicas-150x150.jpg" alt="Valle del Colca_chicas" width="150" height="150" /></a>Hinter dem Pass ging es hinunter ins Colca-Tal. Uns fielen die schönen Trachten der Mädchen und Frauen, die am Straßenrand ihre Waren anboten, auf. Die traditionellen Kostüme im Colca-Tal sind mit tollen Stickereien verziert.<br />
Nach der kargen Landschaft zwischen Arequipa und dem Patapampa-Pass sah das Colca-Tal grün und freundlich aus. Wir durften uns zunächst an einem üppigen Buffet in der Provinz-Hauptstadt Chivay stärken und fuhren anschließend in unser Hotel, die Collahua Lodge. Wer es ein bisschen komfortabler mag, der sollte in die Colca Lodge in der Nähe des Örtchens Yanque. Diese kleine Hotelanlage liegt direkt am Colca-Fluss und verfügt sogar über ein eigenes, kleines Thermal-Bad. Wir machten uns zu Fuss zusammen mit dem Koch unserer Lodge, der kurzzeitig die Rolle unseres Führers übernahm, auf in ein Thermalbad im Tal unterhalb von Yanque. Empfehlenswert ist das kleinere Thermalbad auf der rechten Seite der Straße (wenn man aus Richtung Yanque kommt). Wir mussten über eine wackelige, windschiefe Hängebrücke (wer nicht im Thermalbad baden möchte, muss trotzdem eine &#8220;Weggebühr&#8221; von S/. 2 für die Brücke bezahlen &#8211; hoffentlich wird sie von dem Geld bald erneuert), um zu der neuen Anlage zu gelangen. Das Wasser kommt mit einer Temperatur von ca. 75°C aus dem Berg und muss ca. 8 h im Becken auskühlen, bevor man darin entspannen kann. Während wir in dem heißen Wasser saßen, ging langsam die Sonne unter und wir konnten die tolle Landschaft im Licht der letzten Sonnenstrahlen genießen.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/colca_banos-termales.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1161" title="Yanque - Valle de Colca auf dem Weg zu den Thermalbädern" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/colca_banos-termales-150x150.jpg" alt="Yanque - Valle de Colca auf dem Weg zu den Thermalbädern" width="150" height="150" /></a>Nachts wird es übrigens empfindlich kalt im Colca-Tal, denn Chivay und Yanque liegen ja immerhin auf ca. 3.600 m. Deswegen waren die Zimmer unserer Lodge auch mit Kamin oder einem kleinen Öffchen ausgestattet. Für den nächsten Morgen war die Fahrt in den Cañon de Colca zum Mirador Cruz del Cóndor geplant. Leider war ich die erste, die von der Höhenkrankheit heimgesucht wurde. Allerdings nahm ich trotzdem &#8211; mit einer ordentlichen Portion Coca-Blättern im Gepäck &#8211; an der Tour teil und sollte es nicht bereuen. Ca. 1 1/2 h hubbelten wir über die Schotterpiste zum Aussichtspunkt (wer an Reisekrankheit leidet, sollte bei dieser Fahrt seine Kaugummis o.ä. nicht vergessen!). Dort erwarteten uns nicht nur die Kondore, sondern auch viele Touristen. Die vielen Menschen verstreuten sich aber gut auf dem großen Gelände des Mirador Cruz del Condor. Die Kondore ließen nicht lange auf sich warten &#8211; majestätisch glitten sie durch die Luft. Kein Flügelschlag, nur die warme, aufsteigende Luft aus dem Cañon de Colca hob die mächtigen Vögel an. Wie im Reiseführer beschrieben, sausten sie auch nah über unseren Köpfen lang &#8211; ein tolles Erlebnis. Bei uns waren zwischenzeitlich 5 Jungtiere in der Luft &#8211; die älteren, noch größeren Kondore ließen sich nicht blicken. Nach einem ca. 1-stündigen Aufenthalt ging es zurück in das Colca-Tal und weiter in Richtung Puno. Für diese lange Fahrt durch das peruanische Hochland braucht man Geduld und &#8220;gutes Sitzfleisch&#8221;. Nicht nur die holprige Straße zum Kondoren-Aussichtspunkt und zurück, sondern auch die weiten Distanzen, die zum Teil schlechten Straßenverhältnisse auf dem Weg nach Puno und natürlich die Höhe machen einem &#8220;Flachlandtiroler&#8221; ganz schön zu schaffen&#8230;<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/Flamingos-Lagune-Puno.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1157" title="Flamingos Lagune Puno" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/Flamingos-Lagune-Puno-150x150.jpg" alt="Flamingos Lagune Puno" width="150" height="150" /></a>Trotzdem war auch diese Fahrt all ihre Strapazen wert &#8211; Puno sollte ein weiterer Höhepunkt unserer Reise werden. Außerdem waren die Landschaften, die an uns vorbeizogen atemberaubend. Wir machten auch einen kurzen Stopp an der Lagune Lagunillas um die Andenflamingos zu bewundern, die bis auf eine Höhe von 5000 m zu finden waren. Während uns auf ca. 4400 m etwas schwummrig und kurzatmig zu Mute war, stacksten die Flamingos unbeeindruckt durch die Randstreifen der Lagune.<br />
Derezit wird die Straße nach Puno an mehreren Stellen gebaut, deswegen dauerte unsere Reise von Chivay bis Puno länger als 6 Stunden. In absehbarer Zeit wird die Straße jedoch in einem sehr guten Zustand sein und die Busfahrten auch wieder angenehmer werden.<br />
Unsere Reiseleiter erzählte uns jedoch zu der schlechten Piste zwischen Chivay und dem Mirador Cruz del Condor, dass Touristen zwar einen Eintritt in das Gebiet um das Valle de Colca und den Cañon de Colca bezahlen müssen, dass dieses Geld aber scheinbar in den Taschen der korrupten Politiker verschwindet. Ansonsten hätte die Straße schon längst ausgebessert werden können&#8230; Eine der weniger schönen Seiten Perus, die jedoch den Gesamteindruck nicht trüben kann!</p>
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		<title>Auf nach Peru! &#8211; 4. Station: Puno &amp; der Titicaca-See</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 08:23:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie schon im letzten Teil meines Reiseberichts beschrieben, war die Fahrt vom Cañon de Colca nach Puno recht anstrengend. Aber die Strapazen wurden durch die beeindruckende Landschaft und den schönen Blick auf das Lichtermeer von Puno direkt am Lago Titicaca ausgeglichen. Unsere Reisegruppe stieg im Hotel Conde de Lemos, das direkt oberhalb der zentralen Plaza [&#8230;] <a class="more-link" href="http://www.individualreisen-mexiko.de/auf-nach-peru-4-station-puno-der-titicaca-see.html">weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/chullpas.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1231" title="Chullpas Sillustani Peru" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/chullpas-150x150.jpg" alt="Chullpas Sillustani Peru" width="150" height="150" /></a>Wie schon im <a title="Teil III - Perureisebericht" href="http://www.individualreisen-mexiko.de/auf-nach-peru-3-station-arequipa-canon-de-colca-der-kondor.html" target="_blank"><strong>letzten Teil</strong></a> meines Reiseberichts beschrieben, war die Fahrt vom Cañon de Colca nach Puno recht anstrengend. Aber die Strapazen wurden durch die beeindruckende Landschaft und den schönen Blick auf das Lichtermeer von Puno direkt am Lago Titicaca ausgeglichen. Unsere Reisegruppe stieg im Hotel Conde de Lemos, das direkt oberhalb der zentralen Plaza de Armas liegt, ab. Da fast alle von uns in den nächsten Tagen mit der <strong>Höhe</strong> &#8211; Puno und der Lago Titicaca liegen auf ca. 3830 m &#8211; zu kämpfen hatten, mussten wir den Service des Hotels stark in Anspruch nehmen. Aber die Puneños sahen das alles ruhig und gelassen und halfen uns bei allen Fragen und Bitten. Tatsache ist, dass die Höhe nicht jedem bekommt. Während unsere Reisegruppe über Magenprobleme klagte, sahen wir auch Touristen, die direkt an die Sauerstoffflasche mussten&#8230;<br />
Bevor ihr also eure Peru-Reise ins Altiplano bzw. in die Anden plant, solltet ihr noch einmal über eure Kondition und Belastbarkeit nachdenken. Verzichten muss natürlich niemand, aber man sollte genügend Zeit für einen langsamen Aufstieg (Auffahrt) einplanen&#8230;<br />
Trotz Unwohlsein verbrachten wir wunderschöne Tage in Puno. Unser erster Ausflug führte uns nach <span style="text-decoration: underline;"><strong>Sillustani zu den geheimnisvollen &#8220;Chullpas&#8221;</strong></span>. Das sind Grabtürme aus Steinen, die sich auf einer erhöhten Halbinsel im Lago Umayo befinden. Die Chullpas stammen sowohl von der Colla-Kultur als auch als auch aus der Zeit der Inkas. Der Unterschied ist klar zu sehen, denn die Chullpas, die die Inkas erbauen ließen, fallen durch die kunstvoll behauenen Steine auf. In den Türmen befanden sich vermutlich nur die Leichname von wichtigen Persönlichkeiten und religiösen Führern. Erschreckend ist, dass die Inkas bzw. ihre Arbeiter den Bau der Chullpas von einem auf den anderen Tag beenden mussten, als die Spanier kamen und sie zur Zwangsarbeit in den Silberminen bei Puno verpflichteten. Neben den unfertigen Chullpas liegen viele Steine, die gerade heran transportiert wurden oder als nächstes eingebaut werden sollten. Die Arbeiter hatten alles Hals über Kopf stehen lassen müssen. Von der Sillustani-Halbinsel aus hat man einen wunderschönen Blick auf eine Insel im Lago Umayo, auf der Vicuñas leben. Außerdem kann man die interessanten Ackerbaumethoden der Hochlandbewohner sehen (sie nutzen Wassergräben als Wärmespeicher für ihre Saat).<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/Granos.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1237" title="Produkte der Altiplano-Bauern" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/Granos-150x150.jpg" alt="Produkte der Altiplano-Bauern" width="150" height="150" /></a>Punos Sehenswürigkeiten beschränken sich auf einige sehr schöne Kolonialbauten, zum Beispiel die Kathedrale an der Plaza de Armas. Das rege Treiben in der Fußgängerzone und auf dem &#8220;Mercado de Artesanos (den wir leider nicht besuchen konnten) ist ebenfalls sehenswert. Überall kann man wunderschöne Produkte aus Alpaca-Wolle, Töpferwaren, Masken, Musikintrumente und andere typische Artesanía&#8221; finden. Außerdem ist Puno &#8220;Hauptstadt der Folklore&#8221; &#8211; wer es also in Lima nicht in die Peña geschafft hat, der sollte sich in Puno abends eine Tanzschau mit peruanischen und bolivianischen Tänzen des Altiplanos ansehen.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/Uros.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1234" title="die schwimmenden Inseln der Uros" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/Uros-150x150.jpg" alt="die schwimmenden Inseln der Uros" width="150" height="150" /></a>An unserem zweiten Tag in Puno machten wir den obligatorischen, aber natürlich auch absolut empfehlenswerten Ausflug auf die <span style="text-decoration: underline;"><strong>schwimmenden Inseln der Uros und zur Isla Taquile</strong></span>. Wir hatten Glück, dass gerade schon die touristische Nebensaison begonnen hatte (im Oktober beginnt eigentlich die Regenzeit im peruanischen Hochland), denn mit uns zusammen fuhren nur ca. 10 andere Boote hinaus auf den Lago Titicaca. Man darf sich aber nichts vormachen &#8211; natürlich werden die Touristen als wichtige Einnahmequelle betrachtet und der Verkauf von Kunsthandwerk stellt sowohl für die Uros als auch für die Taquileños das Tagesgeschäft dar. Wenn man das etwas ausblendet, kann man aber einzigartige Entdeckungen machen. So bestehen die schwimmenden Inseln der Uros, die zwischen großen Schilfgürteln versteckt liegen, tatsächlich nur aus Torf und Schilf (&#8220;totora&#8221; genannt). <a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/Idylle-Uros.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1239" title="Idylle bei den Uros - Peru" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/Idylle-Uros-150x150.jpg" alt="Idylle bei den Uros - Peru" width="150" height="150" /></a>Sie halten höchstens 30 Jahre und müssen ständig durch frische Schilfgräser erneuert werden. Wenn Motorboote zwischen den Inseln entlang fahren, bewegen sich die Inseln leicht im Wellengang. Die Bewohner der Insel, die wir besuchten (die Touristen werden &#8220;verteilt&#8221;), zeigten uns ihre Schilfhütten, in denen sie auch tatsächlich leben. Meine Frage nach der Toilette wurde mit einem Schmunzeln beantwortet. Ein Ruderboot lag bereit, um zu benachbarten &#8220;Toiletteninsel&#8221; überzusetzen. Dann ging ich doch lieber auf die Toilette auf unserem Ausflugsboot&#8230;<br />
Nach einer Kostprobe von einem totora-Stengel (totora wird von den Uros für auch als Nahrungsmittel genutzt), vielen Fotos, einem optionalen Ausflug auf einem Schilfboot der Uros und einem interessanten Kurzvortrag unseres Guides, ging es zurück aufs Boot. Vor uns lag eine ca. 2-stündige Fahrt zur Isla Taquile. Unter einem strahlend blauen Himmel entfernten wir uns immer weiter vom &#8220;Dunstkreis&#8221; Punos. Langsam bekamen wir eine Vorstellung davon, wie riesig der Titicacasee wirklich ist&#8230;<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/Taquile.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1236" title="Isla Taquile im Titicacasee" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/Taquile-150x150.jpg" alt="Isla Taquile im Titicacasee" width="150" height="150" /></a>Auf Taquile (ab un zu will einem doch fälschlicherweise &#8220;Tequila&#8221; von den Lippen rutschen) knurrte uns der Magen. Wer nicht mit der dünnen Luft zu kämpfen hatte, wagte den Aufstieg zu einem kleinen Restaurant. Hier genossen wir den herrlichen Blick über das blaue Seewasser und die schöne Landschaft, die fast ein bisschen an mediterane Gefilde erinnerte.<br />
Taquile ist neben der Ruhe und den romantischen Sichten für die &#8220;strickenden Männer&#8221; bekannt. Die Taquile-Textilien sind wirklich kunstvoll und haben eine herausragende Qualität &#8211; dafür werden auch entsprechende Preise verlangt, die den ein oder anderen Touristen abschrecken, aber auch wirklich angebracht sind. Die Taquileños sprechen übrigens die Sprache Aymara &#8211; unser Guide, der von der Nachbarinsel Amantani kam, sprach Aymara, Quechua, Spanisch, Englisch und Französisch &#8211; ein wahres Sprachgenie. Der Weg über die Insel war dann doch ganz schön anstrengend, vor allem der Abstieg über hohe Treppenstufen auf der anderen Seite. Aber wir wurden durch tolle Blicke über die Insel und auf den Lago Titicaca belohnt. Eine Übernachtung, wie sie in allen Reiseführern empfohlen wird, lohnt sich wirklich für Ruhe suchende Touristen.<br />
Die Rückfahrt von Taquile nach Puno konnten wir entspannen, die angenehme Abendsonne genießen und uns den frischen Fahrtwind um die Nase wehen lassen.<br />
Und dann waren unsere kurzweiligen Tage in Puno auch schon gezählt und wir machten uns auf die Weiterreise nach Cuzco und ins Urubamba-Tal.</p>
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		<title>Auf nach Peru! &#8211; 5. Station: Fahrt mit dem Inka-Express von Puno nach Cuzco</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 12:18:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Urubamba-Tal heißt in Peru eigentlich &#8220;Valle Sagrado&#8221;, also &#8220;Heiliges Tal&#8221;. Mit diesem Namen wird natürlich auf die vielen Inka-Ruinen und -Schauplätzen in dem Tal Bezug genommen. &#8220;El Valle Sagrado&#8221; ist jedoch nicht nur für seine kulturellen Reichtümer, sondern auch für seine atemberaubenden Blicke und Landschaften berühmt. Mit großer Vorfreude machten wir uns also auf [&#8230;] <a class="more-link" href="http://www.individualreisen-mexiko.de/auf-nach-peru-5-station-fahrt-mit-dem-inka-express-von-puno-nach-cuzco.html">weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/Inka-Express.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1312" title="Inka Express Puno - Cuzco" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/Inka-Express-150x150.jpg" alt="Inka Express Puno - Cuzco" width="150" height="150" /></a>Das Urubamba-Tal heißt in Peru eigentlich &#8220;Valle Sagrado&#8221;, also &#8220;Heiliges Tal&#8221;. Mit diesem Namen wird natürlich auf die vielen Inka-Ruinen und -Schauplätzen in dem Tal Bezug genommen. &#8220;El Valle Sagrado&#8221; ist jedoch nicht nur für seine kulturellen Reichtümer, sondern auch für seine atemberaubenden Blicke und Landschaften berühmt. Mit großer Vorfreude machten wir uns also auf den Weg von Puno am Titicacasee nach Cuzco und weiter in das &#8220;Heilige Tal&#8221;.<br />
Die lange Reise kann man natürlich mit dem Flugzeug von Juliaca nach Cuzco in ca. einer Stunde zurück legen. Aber die Fahrt mit dem Zug oder dem Bus ist absolut zu empfehlen, denn an der Strecke liegen nicht nur interessante Sehenswürdigkeiten, sondern auch den Übergang von der kargen Landschaft des Altiplanos um Puno zu den üppigen Feldern in der Region um Cuzco muss man unbedingt gesehen haben.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/100_0374.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1316" title="Große Lehmziegel trocknen in der Sonne" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/100_0374-150x150.jpg" alt="Große Lehmziegel trocknen in der Sonne" width="150" height="150" /></a>Nach der ca. 8- bis 9-stündigen Fahrt waren wir froh, dass wir uns den Touristen-Service namens &#8220;<a title="Inka Express Puno - Cuzco" href="http://www.inkaexpress.com/" target="_blank">Inka Express</a>&#8221; anvertraut hatten. (Alternativ empfiehlt sich auch die Reise mit dem Zug &#8220;Andean Explorer&#8221; &#8211; allerdings werden hier keine Besichtigungsstopps eingelegt.) Unser Reiseleiter Hugo (&#8220;für die Europäer Hugo, wie Hugo Boss, und für die Lateinamerikaner Hugo, wie Hugo Chavez&#8221; &#8211; O-Ton Hugo) unterhielt uns auf lustige und interessante Art und Weise und fungierte auch an allen Haltepunkten als unser kompetenter Guide. Sicher wird er seinen Traum, einen eigenen Touristen-Express zu eröffnen, bald verwirklichen können&#8230;<br />
Früh am Morgen ging es los &#8211; unsere erste Station nach ca. 2 Stunden Fahrt war Pucará auf 3990 m Höhe. In dem kleinen Städtchen gibt es ein sehr interessates Museum mit Skulpturen der Pucará-Kultur. Die wichtigste Message von Hugo an diesem Ort war: die Inkas stellen vielleicht einen kulturellen Höhepunkt in Peru und den angrenzenden Ländern da, sie folgten aber erst auf eine Reihe von hochentwickelten Kulturen, zum Beispiel der Pucará-Kultur. Die Inkas perfektionierten die Techniken der anderen Völker und erlangten auch damit ihre immense Macht.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/100_0365-640x480.JPG"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1310" title="Farbenfrohe Wollprodukte am Pass Abra La Raya" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/100_0365-640x480-150x150.jpg" alt="Farbenfrohe Wollprodukte am Pass Abra La Raya" width="150" height="150" /></a>Der zweite Stopp war der Pass &#8220;La Raya&#8221;, dem höchsten Punkt der Reise von Puno nach Cuzco. Auf einer Höhe von 4312 m boten wieder viele Einheimische ihre tollen Wollprodukte an. Faszinierend war auch der Blick auf die spektakuläre Berglandschaft. Außerdem stellt &#8220;Abra la Raya&#8221; die Grenze zwischen den Departementos Puno und Cuzco dar. Hier entspringt auch der Río Urubamba, der später sogar in den Amazonas einfließt.<br />
Die Grenze zwischen den beiden Provinzen ist auch an der Vegetation und landwirtschaftlichen Nutzung der Flächen abzulesen. Der Altiplano war wirklich unwirtlich, kahl und wenig besiedelt. Hier und da lagen verstreut ein paar Häuser. Hugo erzählte uns, dass die Kinder nur sehr unregelmäßig zur Schule gehen. Entweder sie helfen ihren Eltern bei der Arbeit und der Ernte oder sie schaffen es bei schlechten Witterungsbedingungen nicht die vielen Kilometer bis zur Schule.<br />
In dem Departamento Cuzco wurde es hingegen schnell grün, überall sahen wir Frauen und Männern (in traditionellen Trachten), die ihrer Arbeit nachgingen. Die Flächen waren zumeist mit Gemüse und anderen Nutzpflanzen bestellt. Zu Mittag hielten wir in Sicuani, das noch rund 140 km von Cuzco entfernt liegt. Das Buffet war reichhaltig und lecker. Sonst scheint Sicuani (außer einem großen Wochenmarkt) aber nicht so viel zu bieten. <a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/100_0370.JPG"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1311" title="die Tempel-Ruinen von Raqchi" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/100_0370-150x150.jpg" alt="die Tempel-Ruinen von Raqchi" width="150" height="150" /></a>Deswegen ging die Fahrt bald weiter nach Raqchi, zu den berühmten Inka-Ruinen zu Füßen des Vulkans Quinsachata. Diese sehen wir ein großes, römisches Viadukt aus, bilden in Wirklichkeit aber einen Temelkomplex von enormer Größe. Der riesige Tempel war dem Inka-Gott Huiracocha geweiht. In der Umgebung der Tempelruinen sind noch die sogenannten &#8220;Colcas&#8221; &#8211; Getreidespeicher &#8211; zu finden. Derzeit wird die Anlage gerade aufwendig restauriert. Hier war die starke Sonneneinstrahlung am frühen Nachmittag zu spüren &#8211; man sollte bei den Besichtigungsstopps also immer eine Flasche Wasser dabei haben.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/100_0373.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1319" title="die Colcas (Getreidespeicher) in Raqchi" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/100_0373-150x150.jpg" alt="die Colcas (Getreidespeicher) in Raqchi" width="150" height="150" /></a>Nach Raqchi ging die Fahrt weiter nach Andahuaylillas, das für seine reich ausgeschmückte Kirche bekannt ist. Die Iglesia San Pedro de Andahuaylillas wird auch als &#8220;Sixtinische Kapelle der Anden&#8221; bezeichnet. Sie wurde mit prächtigen Wandmalereien ausgestaltet. Das faszinierende an den Malereien ist die Kombination von christlichen Motiven mit Motiven aus dem Leben der Andenbewohner und ihrem ursprünglichen Glauben. So schuf der Künstler beispielsweise vergoldete Maiskolben, die den prunkvollen Alter schmücken. An einigen Stellen lässt sich auch das &#8220;Anden-Kreuz&#8221; entdecken. Hugo wies uns auf mehrere solcher Motive hin, die damals in den strengen Augen der katholischen Kirche eigentlich als &#8220;Götzenanbeterei&#8221; gelten hätten müssen. Ein längerer Aufenthalt in der Kirche lohnt sich also, um die zum Teil lustigen und erstaunlichen Szenen entdecken zu können.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/100_0376.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1313" title="blühende Pisonay-Bäume in Andahuaylillas" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/100_0376-150x150.jpg" alt="blühende Pisonay-Bäume in Andahuaylillas" width="150" height="150" /></a>Andahuaylillas mit der tollen Kirche und den rot blühenden Pisonay-Bäumen auf dem zentralen Platz sollte der letzte Besichtigungsstopp unserer Fahrt mit dem Inka-Express sein. Auf dem Weg nach Cuzco legte unser Busfahrer nur noch zwei kleine Stopps ein: Einmal konnten wir aus dem Busfenster heraus die riesigen Mauern von Rumicolca bewundern, die einstmals als Eingangstor in die Region um Cuzco dienten (wer etwas mehr Zeit in Cuzco hat, sollte unbedingt einen kleinen Ausflug zu den Mauern machen). Beim zweien Halt verkaufte eine Straßenhändlerin ein duftiges, rundes Brot an unseren Reiseleiter Hugo. Er ließ den ganzen Bus davon probieren &#8211; mhmm lecker.<br />
In Cuzco erwartete uns schon unser Fahrer Victor, der uns nach Urubamba brachte. Als wir in der Eco Lodge ankamen, war es schon dunkel &#8211; wir merkten nur, wie huckelig die Straße war und dass wir uns scheinbar im Wald befanden. Wie schön unsere Lodge tatsächlich gelegen war, sahen wir erst am nächsten Morgen.</p>
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		<title>Auf nach Peru! &#8211; 6. Station: Cuzco, Machu Picchu und das Heilige Tal</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 17:20:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru Reisebericht 2009]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach unserer interessanten Fahrt mit dem Inka-Express von Puno nach Cuzco stand nun der Höhepunkt unserer Peru Rundreise bevor: Machu Picchu! Wir waren abends im Dunkeln in unserer Eco Lodge in der Nähe von Urubamba angekommen und erhielten am nächsten Morgen gleich einen Vorgeschmack auf die üppige Vegetation bei Machu Picchu. Unsere Bungalows lagen in [&#8230;] <a class="more-link" href="http://www.individualreisen-mexiko.de/auf-nach-peru-6-station-cuzco-machu-picchu-und-das-heilige-tal.html">weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0382.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1392" title="Machu Picchu in Peru" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0382-150x150.jpg" alt="Machu Picchu in Peru" width="150" height="150" /></a>Nach unserer interessanten Fahrt mit dem <a title="mit dem Inka-Express von Puno nach Cuzco" href="http://www.individualreisen-mexiko.de/auf-nach-peru-5-station-fahrt-mit-dem-inka-express-von-puno-nach-cuzco.html" target="_blank">Inka-Express von Puno nach Cuzco</a> stand nun der Höhepunkt unserer Peru Rundreise bevor: <em><strong>Machu Picchu</strong></em>!<br />
Wir waren abends im Dunkeln in unserer Eco Lodge in der Nähe von Urubamba angekommen und erhielten am nächsten Morgen gleich einen Vorgeschmack auf die üppige Vegetation bei Machu Picchu. Unsere Bungalows lagen in einem üppig wuchernden Garten. Nach der kargen Landschaft auf dem Altiplano war das wirklich ein herrlicher Anblick.<br />
Unsere Fahrt nach Machu Picchu begannen wir an der Bahn-Station in Ollantaytambo. Der Zug von PeruRail fährt von Cuzco  nach Ollantaytambo und dann weiter nach Aguas Calientes. PeruRail bietet drei Service- und Preisklassen an: der Service &#8220;Hiram Bingham&#8221; &#8211; benannt nach dem &#8220;Entdecker&#8221; von Machu Picchu &#8211; ist sozusagen die &#8220;1. Klasse&#8221;. &#8220;Backpacker&#8221; ist der günstigste Service, fährt jedoch auch zu ungünstigeren Zeiten. Wir benutzten den Service &#8220;Vistadome&#8221;, der zu einer halbwegs angenehmen Zeit losfährt und trotzdem noch relativ früh in Aguas Calientes eintrifft. Die Fahrt war spektakulär, denn die Fenster offenbarten tolle Blicke auf schneebedeckte Viertausender und den immer dichter werdenden Bergnebelwald. Viele Leute denken, dass Machu Picchu sehr hoch liegt. Tatsächlich liegt Aguas Calientes jedoch &#8220;nur&#8221; auf 2080 m &#8211; von hier nehmen die Touristen einen Bus nach Machu Picchu, dann immerhin auf 2400 m Höhe.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_03921.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1395" title="Kurz vor dem Sprung? Lama in Machu Picchu" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_03921-150x150.jpg" alt="Kurz vor dem Sprung? Lama in Machu Picchu" width="150" height="150" /></a>Wenn man sich also schon auf dem Altiplano oder in Cuzco akklimatisiert hat, stellt nicht die Höhe ein Problem dar &#8230; sondern die Moskitos. Wir wunderten uns noch, warum unsere Führerin sich Handschuhe anzog und auch sonst eher &#8220;eingemummelt&#8221; aussah. Nach wenigen Minuten wussten wir es: Trotz der Höhe und einem leichten Wind stürzten sich die Moskitos von Machu Picchu auf jeden Flecken nackte Haut. Nach 20 min sahen wir schon rot gepunktet aus (die Nachwirkungen sind bis jetzt zu spüren &#8211; wir alle haben unsere Narben von den Mückenstichen davon getragen&#8230;). Ein guter Moskito-Schutz (am besten die Empfehlung vom Tropeninstitut kaufen!) ist in Machu Picchu unerlässlich!<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0412.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1397" title="Positive Energien vom Meerschweinchen? - Machu Picchu" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0412-150x150.jpg" alt="Positive Energien vom Meerschweinchen? - Machu Picchu" width="150" height="150" /></a>Unsere Führerin zeigte und dann in ca. 3 Stunden die beeindruckende Ruinenanlage &#8211; eine geführte Besichtigung ist zu empfehlen, denn das Gelände ist so groß und man kann gar nicht alle Details entdecken bzw. sich im Reiseführer anlesen. Sie legte ganz besonderen Wert darauf, uns die &#8220;Energiezentren&#8221; zu zeigen. Sie erzählte uns, dass sie als Übersetzerin für ein Forscherteam tätig war, das viele &#8220;Energiepunkte&#8221; durch die Messung der magnetischen Felder fand. So lehnten wir uns an den Fels in Meerschweinchenform&#8221; neben dem &#8220;Tempel des heiligen Felsens&#8221; und hielten unsere Hände über die Ecken des &#8220;Sonnensteins&#8221;. Mal sehen, welche guten Energien aus Machu Picchu in uns wirken werden&#8230;<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0421.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1399" title="Waghalsige Baukunst, die Jahrhunderte überdauert - Machu Picchu" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0421-150x150.jpg" alt="Waghalsige Baukunst, die Jahrhunderte überdauert - Machu Picchu" width="150" height="150" /></a>Zu jeder Ecke, jedem Gebäude und jedem Stein gibt es eine interessante Geschichte bzw. mehrere Deutungsmöglichkeiten zu erzählen. Tatsächlich weiß man bis heute nicht, welche Funktion die Stadt Machu Picchu im damaligen Inka-Reich erfüllen sollte. Beispielsweise geben die kleinen Gebäude mit den niedrigen Eingängen den Wissenschaftlern schwere Rätsel auf, denn die Inkas waren &#8211; das beweisen Skelettfunde &#8211; eigentlich sehr groß. War Machu Picchu also eine Stadt für Kleinwüchsige / Frauen / Kinder?? Wer sich einmal in die Materie vertieft, wird die interessantesten und absurdesten Erklärungen finden.<br />
Die Größe der Ruinenanlage und vor allem ihre Lage ist einfach umwerfend! Ganz weit unten im Urubamba-Tal konnten wir die Eisenbahnschienen liegen sehen &#8211; vom Zug aus sieht man jedoch kein Eckchen der Stadt Machu Picchu. Deswegen entdeckten die Spanier damals auch nicht die heilige Anlage der Inkas. Wer einen Blick von oben runter auf die Ruinenstadt werfen möchte, der sollte entweder die Wanderung auf dem sogenannten Inka-Trail mitmachen oder auf den Huayna Picchu steigen.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0404.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1400" title="Blick über die Ruinen zum Sonnentor - Machu Picchu" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0404-150x150.jpg" alt="Blick über die Ruinen zum Sonnentor - Machu Picchu" width="150" height="150" /></a>Der Inka-Trail führt zum Intipunku und dem &#8220;Sonnentor&#8221;, ca. 30 min von Machu Picchu entfernt. Ein spektakulärer Blick auf die Ruinenstadt umgeben von Tälern und den hohen, dicht bewachsenen Bergen bietet sich! Täglich darf außerdem eine begrenzte Anzahl an Besucher auf den Huayna Picchu, den &#8220;jungen Gipfel&#8221;, klettern. Der Aufstieg ist recht beschwerlich und dauert ca. 1 h, aber die Sicht ist atemberaubend!<br />
Unsere Tour nach Machu Picchu enthielt auch ein Mittagsbuffet im Hotel Machu Picchu Santuary Lodge direkt unterhalb von Machu Picchu. Hier kann man auch übernachten um am nächsten Morgen gleich frühs als Erster die Ruinenanlage betreten zu können.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0389.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1401" title="Machu Picchu liegt inmitten von üppigem Bergnebelwald" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0389-150x150.jpg" alt="Machu Picchu liegt inmitten von üppigem Bergnebelwald" width="150" height="150" /></a>Nach dem ausführlichen Besichtigungsprogramm und dem üppigen Menü machten wir uns glücklich und etwas geschafft auf den Rückweg nach Aguas Calientes. Hier wollten wir noch bei einem Kaffee entspannen bis der Zug zurück nach Ollantaytambo losfuhr. Aguas Calientes ist wirklich ein Touristenort, an dem sich die Hotels und Restaurants aneinander reihen. Aber auch hier gilt, das es ein günstiger Aussichtspunkt für den Besuch von Machu Picchu ist, denn man kann gleich am Morgen den ersten Bus zu der Ruinenstadt nehmen.<br />
Im Zug wurde noch ein besonderes Spektakel veranstaltet, denn die Zugbegleiter machten eine Modenschau (die Wollprodukte waren auch schön, hatten natürlich aber auch ihren Preis).</p>
<p><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0454.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1403" title="die Eco Lodge im Urubamba-Tal" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0454-150x150.jpg" alt="die Eco Lodge im Urubamba-Tal" width="150" height="150" /></a>Nach dem überwältigenden Tag in Machu Picchu brauchten wir ein paar Tage Entspannung. Dafür war die Eco Lodge bei Urubamba genau das Richtige. Wir machten nur ein paar Spaziergänge, fuhren mit dem &#8220;Taxi Cholo&#8221; (die Dreiräder, die mich schon in Lima so faszinierten <img src='http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) ins Dorf-Zentrum und besuchten den Sonntagsmarkt in Chinchero.<br />
Wer es nicht bis nach Pisac auf den Markt schafft, für den stellt der <em><strong>Markt in Chinchero</strong></em> eine schöne Alternative dar. Er ist zwar nicht so groß, aber angeblich noch ursprünglicher. Inzwischen fahren jedoch auch schon mehrere Touristenbusse frühs und vor allem dann am Nachmittag dorthin. Wir waren von den Textil-Angeboten jedoch so fasziniert, dass wir es gar nicht schafften, den &#8220;ursprünglichen&#8221; Markt mit Obst, Gemüse etc. anzuschauen und den &#8220;Trueque&#8221; &#8211; den Tauschhandel zwischen den Einheimischen &#8211; zu beobachten. Über Mittag war das Örtchen und der Markt dann erst einmal ausgestorben.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0445.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1404" title="Der Sonntagsmarkt in Chinchero - in der Mittagszeit wie ausgestorben" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0445-150x150.jpg" alt="Der Sonntagsmarkt in Chinchero - in der Mittagszeit wie ausgestorben" width="150" height="150" /></a>In Chinchero gibt es außerdem noch Inka-Ruinen, auf die wir durch Zufall stießen. Das Örtchen, das zum Teil noch auf Inka-Mauern steht, ist sehr hübsch und sehenswert. In den Innenhöfen der gepflegten Häuser befinden sich kleine Webmanufakturen und andere Kooperativen. Unser Mittag in einem Restaurant oberhalb des Marktes war nicht nur sehr lecker, sondern auch interessant, denn der Eigentümer hatte Lust auf einen Schwatz über seine Reise nach Deutschland und seine Ambitionen, Deutsch zu lernen.<br />
Unsere Entspannungstage neigten sich schnell dem Ende zu und so erwartete unser Fahrer Victor uns für die Rückreise nach Cuzco. Wir hatten mit ihm ausgemacht, dass er uns noch die Salzterrassen von Maras und die Inka-Terrassen von Moray zeigen sollte.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0459.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1405" title="Die Salzterrassen von Maras - Peru" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0459-150x150.jpg" alt="Die Salzterrassen von Maras - Peru" width="150" height="150" /></a>Die <em><strong>Salinas de Maras</strong></em> sehen beeindruckend aus, wenn man von der Straße auf die schneeweißen Salzpfannen schaut. Die ersten Salzterrassen wurden  von den Inkas angelegt, inzwischen reihen sich hunderte der Pfannen aneinander. Aus einer Quelle im Berg gelangt salzhaltiges Wasser in die kleinen Auffangbecken. Durch die Sonneneinstrahlung vedunstet das Wasser und das Salz setzt sich ab. Die Arbeiter standen mit nackigen Füßen in dem Salzwasser und schleppten riesige Säcke die steilen Wege herauf. Unsere Investition in ein Beutelchen mit &#8220;Anden-Salz&#8221; hat sich jedenfalls gelohnt&#8230;<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0463.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1406" title="Die Terrassen von Moray - Peru" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0463-150x150.jpg" alt="Die Terrassen von Moray - Peru" width="150" height="150" /></a>Anschließend fuhr uns Victor zu den <em><strong>Terrassen von Moray</strong></em> &#8211; die trichterförmigen Terrassenfelder wurden von den Inkas für landwirtschaftliche Versuche genutzt. Da die Temperaturunterschiede zwischen den einzelnen Terrassen sehr hoch sind (die Trichter sind ca. 45 m tief und eine Terrasse ist ca. 1,80 m hoch), konnten die Inkas ausprobieren, wie Getreide- und Gemüsesorten auf die verschiedenen klimatischen Bedingungen reagierten. Wir staunten nicht schlecht, wie symmetrisch die Trichter angelegt waren. Da die Regenzeit noch nicht angefangen hatte, waren die Terrassen noch nicht so grün bewachsen, aber trotzdem toll.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0514.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1407" title="Die Reste des Coricancha Tempel in Cuzco" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0514-150x150.jpg" alt="Die Reste des Coricancha Tempel in Cuzco" width="150" height="150" /></a>Dann fuhren wir nach <em><strong>Cuzco</strong></em>, wo wir noch zwei Nächte im Hotel Garcilaso II verbrachten. Das Hotel befindet sich in einem schön sanierten Kolonialhaus mit großzügigem Hof. Bei den Zimmern hatten wir teils Pech (wir wohnten in einer kleinen Bucht ohne Fenster), teils Glück (die anderen wohnten in großen, hellen Zimmern mit antiken Möbeln), aber wir wollten ja sowieso nicht die ganze Zeit im Hotel bleiben.<br />
In Cuzco lohnt es sich auch, ohne ein konkretes Ziel einfach ein bisschen durch die Straßen zu bummeln. Überall entdeckten wir die Inka-Mauern, auf denen die Spanier ihre Kirchen und Häuser errichteten. Da es schon Abend wurde, war die &#8220;Hatun Rumiyoc&#8221; &#8211; die Straße des Großen Steins &#8211; recht leer und wir kamen schnell zu unserem Foto mit dem zwölfeckigen Stein. Von hier erhielten wir für ein paar Soles eine persönliche Führung rund um den Häuserblock &#8211; die jungen Guides bieten Ihre Dienste jedem Touristen an, geben sich aber auch Mühe bei ihren Ausführungen. <a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0509.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1408" title="Perfekt gebaute Inka-Mauern in Cuzco" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0509-150x150.jpg" alt="Perfekt gebaute Inka-Mauern in Cuzco" width="150" height="150" /></a>Die richtige &#8220;City-Tour&#8221; machten wir erst am nächsten Tag. Frühs teilte sich unsere Gruppe auf &#8211; wir gingen auf den Mercado San Pedro und stöberten durch die angrenzenden Straßen. Hier gab es alles: Gemüse, Obst, Kräuter, Blumen, Stoff, Reisetaschen, DVDs, Fleisch, Brot usw. In einem Durchgang hörten wir komische Quietschgeräusche, denn hier wurden wohlgenährte Meerschweinchen (eine peruanische Delikatesse) verkauft. Mitten auf der Straße stand ein fliegender CD-Händler und spielte mit seiner tragbaren Lautsprecheranlage Cumbia, während Tomaten um seine Füße kullerten.<br />
Nachmittags besichtigten wir dann die Kathedrale an der Plaza de Armas. Neben viel Gold und Prunk erwartete uns ein amüsantes Gemälde, auf dem das letzte Abendmahl von Jesus dargestellt ist. Jesus und seine Jünger essen &#8220;Cuy&#8221;: ein geröstetes Meerschweinchen liegt gut erkennbar in der Mitte der Essenstafel. Außerdem erhielten wir eine kurze Führung durch die Kirche Santo Domingo, die auf den Mauern des Sonnentempels &#8220;Coricancha&#8221; erbaut wurde. Die Perfektion, mit der die Inkas die Steinmauern errichteten (es passt wirklich keine Stecknadel und kein Papier zwischen die einzelnen Steine!), ist atemberaubend. Gleichzeitig liefen uns kalte Schauer über den Rücken, als wir die Bauten der Spanier direkt auf den heiligen Stätten der Inkas sahen. Anschließend wartete wieder Victor auf uns, denn wir hatten noch die sagenumwobene Ruinenanlage Saqsayhuaman sowie Kenko, Tambo Machay und Puca Pucara auf dem Plan.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0523.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1409" title="Saqsayhuaman - riesige Steinblöcke und überwältigende Dimensionen" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0523-150x150.jpg" alt="Saqsayhuaman - riesige Steinblöcke und überwältigende Dimensionen" width="150" height="150" /></a>Saqsayhuaman kann man auch durch eine Wanderung erreichen, allerdings sollte man sich schon akklimaisiert haben und auch über Kondition verfügen. Die Anlage ist wieder einfach nur erstaunlich: riesige Felsblöcke wurden zurecht gemeißelt und dann &#8211; ohne Mörtel &#8211; übereinander geschichtet. Das Hauptbauwerk besteht aus drei derartigen Mauern. Natürlich fragten wir uns, wie die Arbeiter der Inkas das mit bloßer Menschenkraft &#8211; ohne Kran und Motor &#8211; geschafft haben? Unsere Führerin sagte uns mit viel Koka und Konzentration&#8230; Von Saqsayhuaman bot sich uns ein toller Blick auf Cuzco. Der Weg zurück zum Van war dann allerdings wie ein Spießroutenlaufen, denn alle Händler wollten noch unbedingt Souvenirs verkaufen. Auf unserer Reise hatten ja wirklich an jeder Station Händler mit ihren Waren gewartet, aber nur in Cuzco waren sie wirlich aufdringlich. Cuzco war aber natürlich auch ein außerordentlich touristisches Ziel. Den nächsten Stopp legten wir in Kenko (oder Q&#8217;enqo) ein. Hier wurde in einen natürlichen Felsbrocken ein verwinkelter Weg eingeschlagen und ein großer Altar errichtet. Auch hier kann man nur staunen, welch schwere Arbeiten schon vor mehreren hundert Jahren von Menschenhand ausgeführt werden konnten.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0542.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1410" title="Tambo Machay verspricht ewige Jugend - Peru" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0542-150x150.jpg" alt="Tambo Machay verspricht ewige Jugend - Peru" width="150" height="150" /></a>Anschließend fuhren wir nach Tambo Machay, dem Erholungsort der Inka-Herrscher. Hier sind an einer perfekt errichteten Inka-Wand zwei heilige Quellen zu sehen. Angeblich sind es &#8220;Jungbrunnen&#8221;, aber leider liegen sie hinter der Absperrung, so dass wir uns nicht unser Gesicht mit dem Wasser waschen bzw. davon trinken konnten. Tambo Machay liegt übrigens schon wieder auf knapp 4000 m. Wer gerade erst in Cuzco angekommen ist, den kann diese &#8220;City-Tour&#8221; also wirklich anstrengen bzw. außer Atmen bringen&#8230;<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0545.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1411" title="Puca Pucara, die rote Festung in das rote Licht der Abendsonne getaucht" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0545-150x150.jpg" alt="Puca Pucara, die rote Festung in das rote Licht der Abendsonne getaucht" width="150" height="150" /></a>Puca Pucara erreichten wir bei Sonnenuntergang. Die &#8220;Rote Festung&#8221; leuchtete besonders schön in der Abendsonne. Da es mit einmal empfindlich kalt wurde, spazierten wir nur noch kurz durch die Ruinen und machten uns dann auf den Heimweg ins Hotel. Für uns war der Halbtagsausflug genau richtig, denn wir konnten nach 2 Wochen Rundreise einfach nicht mehr so viel aufnehmen. Wer jedoch mehr Zeit für Cuzco eingeplant hat, der kann sich an den einzelnen Stationen ruhig länger aufhalten&#8230;</p>
<p><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0386.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1412" title="Unsere Reisegruppe vor dem &quot;schlafenden Inka&quot; - Machu Picchu" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2010/01/100_0386-150x150.jpg" alt="Unsere Reisegruppe vor dem &quot;schlafenden Inka&quot; - Machu Picchu" width="150" height="150" /></a>Mit der Rückkehr ins Hotel waren wir dann auch schon am Ende unserer Peru-Reise angelangt. Vor uns lagen noch 3 Tage in Lima, die wir für die letzten Einkäufe und den Abschied von unserer (Schwieger-) Familie reserviert hatten.<br />
Insgesamt wurden unsere Erwartungen an Peru und an die Rundreise voll und ganz erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen!<br />
Die Landschaften in Peru sind grandios und atemberaubend. Für jeden Urlaubertyp ist etwas dabei &#8211; Großstadt, Kultur, Geschichte, Party, Wüste, Strand (dann vor allem im Norden in Richtung Ecuador &#8211; das steht als nächstes auf unserem Reiseplan), Berge, Eis &amp; Schnee, leere Weiten, Seen, Tiere, der Dschungel (den hatten wir auch nicht dabei, ist aber auch für unsere nächste Peru Rundreise geplant), tolles Kunsthandwerk, sympathische und aufgeschlossene Leute, leckeres Essen usw.<br />
Etwas wehmütig setzten wir uns in den Flieger nach Europa &#8211; aber eins ist sicher: Wir kommen bald zurück nach Peru!</p>
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