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	<title>Mexico Mio &#187; Puerto Viejo</title>
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	<description>Reisen durch Mexiko</description>
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		<title>Ireen in Costa Rica &#8211; Teil I</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 11:54:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ireen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Costa Rica Rundreise 2009]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir sind wieder gut in Leipzig gelandet und die erste Woche in der Heimat ist schon fast wieder um – also Zeit wird’s euch von meiner Reise nach Costa Rica zu berichten. Wir waren insgesamt 1 Monat mit dem Mietwagen unterwegs und haben viel erlebt und gesehen im Land der Brüllaffen, Insekten und Quetzale&#8230;
Teil I [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind wieder gut in Leipzig gelandet und die erste Woche in der Heimat ist schon fast wieder um – also Zeit wird’s euch von meiner Reise nach Costa Rica zu berichten. Wir waren insgesamt 1 Monat mit dem Mietwagen unterwegs und haben viel erlebt und gesehen im Land der Brüllaffen, Insekten und Quetzale&#8230;</p>
<p><strong>Teil I &#8211; Vom Hochland in die Karibik</strong><br />
Am 4. November saßen wir also pünktlich im Flieger und waren recht froh den regnerischen und ungemütlich kalten Flughafen Tegel von oben zu sehen. Der Flug mit Continental Airlines war ganz ok , auch das Umsteigen in Newark ging diesmal ganz problemlos und um 22:30 Uhr Ortszeit landeten wir endlich in San Jose.<br />
Nach einer kurzen Nacht erhielten wir pünktlich um 9 Uhr unseren Mietwagen und statteten Selena, der Managerin unserer Partneragentur für Costa Rica, einen Besuch ab, um noch einmal den gesamten Reiseverlauf zu besprechen. Sie riet uns davon ab noch weiter nach San Jose hineinzufahren, da die Stadt nicht wirklich viel Sehenswertes bietet.</p>
<p><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030546.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1325" title="Blick auf San Jose" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030546-150x150.jpg" alt="Blick auf San Jose" width="150" height="150" /></a>Diesen Eindruck kann ich leider generell für costaricanische Städte bestätigen, denn vergeblich ist man auf der Suche nach schönen kolonialen Gebäuden oder stilvollen Bauten. Die Häuser sind meist 1-2 stöckig und flach ohne Schnörkel mit Gittern vor den Fenstern versehen wie man es oft in lateinamerikanischen Ländern beobachten kann. Auch richtet man sich sehr stark am amerikanischen Bruder aus und Shopping Malls, Fast Food Ketten etc. säumen die Straßen. Es fiel uns also nicht schwer die Stadt am folgenden Tag zu verlassen, um nach San Gerardo de Dota zu fahren. Da es heute nicht ganz so wolkig war beschlossen wir unterwegs den Irazu Vulkan zu besuchen. <a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_2919.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1328" title="Umgebung Vulkan Irazu" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_2919-150x150.jpg" alt="Umgebung Vulkan Irazu" width="150" height="150" /></a>Über eine (für Costa Rica) recht gute und kurvenreiche Straße ging es vorbei an unterschiedlichsten Gemüsearten, die hier besonders gut auf den fruchtbaren Vulkanböden gedeihen. Im Nationalpark angekommen sollte man sich schleunigst mit Sonnencreme versorgen, da plötzlich ein kühler Wind weht und die Höhensonne nicht zu unterschätzen ist. Der Nationalpark rund um den 3432 m hohen Irazu Vulkan ist der älteste des Landes und umfasst eine Fläche von ca. 2300 ha.</p>
<p><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_2932.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1331" title="Vulkan Irazú" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_2932-150x150.jpg" alt="Vulkan Irazú" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030302.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1332" title="Vulkan Irazu Nationalpark" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030302-150x150.jpg" alt="Vulkan Irazu Nationalpark" width="150" height="150" /></a>Zunächst besichtigten wir den gewaltigen Hauptkrater der ca. 300m tief ist und auf dessen Boden sich ein interessant anzusehender gelb, grünlicher Kratersee gebildet hat. Die Landschaft der Umgebung ist sehr karg und eine für Costa Rica ungewöhnliche Stille umgibt uns, da es hier oben keine Tiere oder Insekten gibt die uns mit ihren Stimmen begleiten. Da es ein Freitag war gab es auch nur wenig andere Touris und wir genossen den Ausflug. Wir sind anschließend auch noch zum Gipfel gefahren, aber leider ziehen hier extrem schnell Wolken auf und die im Reiseführer beschriebene einmalige Sicht auf beide Ozeane mussten wir uns dann denken.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_2996.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1333" title="Basilika von Cartago" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_2996-150x150.jpg" alt="Basilika von Cartago" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_2998.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1334" title="Basilika von Cartago_Innen" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_2998-150x150.jpg" alt="Basilika von Cartago_Innen" width="150" height="150" /></a>Unseren Mittagsstopp legen wir in Cartago ein. Die Stadt war einst für ihre prunkvollen Kolonialgebäude bekannt jedoch ist nach zahlreichen Erdbeben davon nichts mehr übrig. Die einzige Sehenswürdigkeit bildet die beeindruckende Pilgerstätte und schönste Basilika Costa Ricas, die wir besichtigten. Ansonsten handelt es sich um eine verkehrstüchtige Stadt ohne nennenswerte Schönheiten.<br />
Ziemlich durchschwitzt ging es dann weiter über die Panamericana auf den Cerro de la Muerte. Plötzlich ziehen wieder Wolken und dichter Nebel auf und die Fahrt ist nicht ganz ohne denn mit uns quälen sich viele LKWs über den Pass und die kurvige Strecke.</p>
<p><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_3004.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1339" title="Nebelwald San Gerardo de Dota" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_3004-150x150.jpg" alt="Nebelwald San Gerardo de Dota" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_3009.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1340" title="Nebelwald San Gerardo de Dota" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_3009-150x150.jpg" alt="Nebelwald San Gerardo de Dota" width="150" height="150" /></a>Irgendwann zeigt das GPS rechts abbiegen an und unsere erste richtige Schotterpiste liegt vor uns. Wir schleichen in Richtung San Gerardo de Dota zur Savegre Mountain Lodge und während ich begeistert die Abhänge und grünen Täler bewundere kommt Kai ganz schön ins schwitzen. Ich persönlich empfand diese Gegend als besonders beeindruckend denn einen Nebelwald hatte ich bis dato nicht gesehen und ununterbrochen ergaben sich tolle Ausblicke auf Flüsse und knochige mit Moosen bewachsene Bäume und Wälder in denen sich der Quetzal versteckt hält. Gegen 16 Uhr kamen wir in der Mountain Lodge an und bezogen unser schönes Zimmer mit Kamin, den wir sofort einheizten, denn es hatte sich ziemlich abgekühlt hier oben.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030320.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1343" title="Savegre Mountain Lodge" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030320-150x150.jpg" alt="Savegre Mountain Lodge" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_3037.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1344" title="Quetzale Savegre Lodge" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_3037-150x150.jpg" alt="Quetzale Savegre Lodge" width="150" height="150" /></a>Nach einer sehr kühlen Nacht erwartete uns ein sonniger Morgen den wir zu einem ausgiebigen Frühstück auf der Terrasse nutzten. Die ersten Vogelliebhaber kamen von ihren Touren zurück und stolz wurde von den gesichteten Quetzalen berichtet. Wir hatten es heute früh nicht eilig und genossen den Sonnenschein. Bevor wir uns dann zu unserer Wasserfall Wanderung aufmachten sahen wir zwei Quetzale direkt vor unserem Bungalow in den Bäumen sitzen. Mittlerweile war es schon fast 10 Uhr und an der Rezeption wurden wir noch vor aufziehendem Regen gewarnt.</p>
<p><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030344.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1347" title="Bromelien bei San Gerardo de Dota" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030344-150x150.jpg" alt="Bromelien bei San Gerardo de Dota" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030366.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1348" title="San Gerardo de Dota" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030366-150x150.jpg" alt="San Gerardo de Dota" width="150" height="150" /></a>Naja wir nahmen unsere Regenjacken mit und nach ¾ Strecke gab es einen starken Schauer bzw. Dauerregen. Der als leicht und unbedenklich beschriebene Weg verwandelte sich in eine rutschige, matschige Angelegenheit aber zum umkehren war es zu spät und wir kämpften uns zum Wasserfall vor. Alles was ich durch meine zugekniffenen Augen sah war auch wunderschön, hätte aber bei entsprechendem Wetter mehr Freude bereitet <img src='http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030308.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1351" title="Savegre Mountain Lodge" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030308-150x150.jpg" alt="Savegre Mountain Lodge" width="150" height="150" /></a>Es sollte heute dann auch keine Regenpause mehr geben aber beim eingeheizten Kamin und einem guten Buch ließ es sich aushalten.<br />
Der nächste Morgen wurde wieder mit herrlichem Sonnenschein eingeleitet und nach dem Frühstück verließen wir den Quetzal Nationalpark. Unterwegs musste ich mir unbedingt noch eine tolle Lodge anschauen. Die dazugehörigen Casitas besitzen teilweise verglaste Fassaden die einen atemberaubenden Blick auf den Nebelwald bieten. <a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030437.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1352" title="Lodge bei San Gerardo de Dota" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030437-150x150.jpg" alt="Lodge bei San Gerardo de Dota" width="150" height="150" /></a>Zum Hotel gehört eine wunderschöne Galerie mit speziell für den Besitzer hergestellten Kunstgegenständen und Artesanias. Eine wirklich schöne Unterkunft die ich gern einmal an zukünftige Costa Rica Reisende vermitteln würde.<br />
Am frühen Nachmittag ging es dann über eine schöne Panoramastraße nach Turrialba. Die Gegend ist vor allem bei Wildwasserkajak- und Rafting Fans beliebt. Außerdem ist die Stadt Ausgangspunkt zum „bedeutendsten“ Nationalmonument Guayabo. Zunächst bezogen wir unser Hotel, welches im Landhausstil designt und von einem weitläufigen Anwesen umgeben ist. Es war erst kurz vor 13 Uhr und so beschlossen wir dem Nationalmonument einen Besuch abzustatten. Über eine zunächst recht gute Straße muss man die letzten 10 km über eine steinige Holperpiste zurücklegen, die schon einige Nerven und Zeit kostet. Die Gegend ist ruhig und ländlich und dann kann man direkt vor dem Eingang an der Straße parken.</p>
<p><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030449.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1356" title="Guayabo Ausgrabungsstätte" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030449-150x150.jpg" alt="Guayabo Ausgrabungsstätte" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030466.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1357" title="Guayabo Mirador" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030466-150x150.jpg" alt="Guayabo Mirador" width="150" height="150" /></a>Hinter dem Eingang biegen wir rechts ab und gelangen direkt zu den Ausgrabungen – naja ich war schon ziemlich enttäuscht, denn außer einigen (unverzierten) Steinmauern und einem kleinen Aquädukt gibt es nichts Besonderes zu entdecken. Leider gab es auch keinen Führer der uns vielleicht über interessante Fakten hätte informieren können und nach einem letzten Blick vom Mirador auf die Stätte begeben wir uns ziemlich enttäuscht wieder zum Ausgang. Natürlich darf ich nicht immer alles mit Mexiko vergleichen, aber außer eingefleischte Archäologen mit Hintergrundwissen und besonders Interessierte würde ich keinen meiner Kunden dort hinschicken. Das Highlight auf dem Rückweg war ein wunderschönes Faultier, welches sich an ein Kabel, gleich neben der Straße gehängt hatte. Hinter uns hielten dann auch gleich noch 4 Autos und alle zusammen freuten wir uns über mein neues Lieblingstier.<br />
Zu Abend aßen wir im wirklich empfehlenswerten Don Porfis und in Turrialba machte Kai gleich noch seinen Kajaktrip für den folgenden Tag klar.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030485.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1364" title="Bananenplantagen - auf dem Weg nach Puerto LImon" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030485-150x150.jpg" alt="Bananenplantagen - auf dem Weg nach Puerto LImon" width="150" height="150" /></a>Von Turrialba ging es dann weiter in Richtung Karibikküste, wo wir 2 Tage eingeplant hatten. Plötzlich säumen unzählige Bananenplantagen den Weg, denn Bananen zählen zu den wichtigsten Exportgütern des Landes. Ab und an sieht es aus wie auf einem riesigen Verladehafen und auf den gestapelten Containern kann man bekannte Marken wie Dole und Chiquita lesen. Leider handelt es sich bei den Bananapflanzen um Monokulturen in extremer Form die sehr anfällig für alle möglichen Krankheiten sind und die Früchte werden regelmäßig mit Pestiziden behandelt. Diese gelangen natürlich auch in das Grundwasser und unser Fahrer der uns später zur Grenze nach Panama brachte erzählte in ziemlich krassen Worten von hohen Krebsraten, Unfruchtbarkeit und enormer Säuglingssterblichkeitsrate bei den Arbeitern und ihren dort lebenden Familien. Und das alles für einen Hungerlohn ohne wirkliche Aussicht auf Verbesserung der Lage, da kann einem die Banane schon im Hals stecken bleiben.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030499.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1365" title="typisches Holzhaus bei Cahuita" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030499-150x150.jpg" alt="typisches Holzhaus bei Cahuita" width="150" height="150" /></a>Dann erreichen wir Puerto Limón die wichtigste Hafenstadt Costa Ricas. Es ist heiß und im Vergleich zum bisher gesehenen ziemlich dreckig und hässlich. Man will eigentlich nur schnell wieder weg und wir machen einen kurzen Abstecher gen Norden zum „Playa Bonita“ ein leider wenig schöner Strand den man nicht zu besuchen braucht naja und so fahren wir schnell wieder südlich über Cahuita nach Puerto Viejo zu unserem Hotel am Cocles Beach. Die Unterkunft ist ok und der Strand liegt gleich auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Aufgrund der Nebensaison sind nur wenige Touristen am Strand unterwegs und nach einer ersten Abkühlung laufen wir zurück nach Puerto Viejo (ca.15-20 min Fußweg) um bei einem leckren Essen und Mojitos den Tag ausklingen zu lassen.</p>
<p><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030528.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1366" title="Cocles Beach" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030528-150x150.jpg" alt="Cocles Beach" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030523.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1367" title="Strand bei Puerto Viejo" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030523-150x150.jpg" alt="Strand bei Puerto Viejo" width="150" height="150" /></a>Das Publikum hier ist ziemlich jung, in Partylaune und ständig liegt ein Duft von Marihuana in der Luft. Die Gegend ist meiner Meinung nach eher für jüngere Backpacker geeignet die nicht viel Wert auf Service und Komfort legen.</p>
<p><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030521.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1370" title="Puerto Viejo" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030521-150x150.jpg" alt="Puerto Viejo" width="150" height="150" /></a>Es gibt hier viele sehr preiswerte Unterkünfte und die Strände hinter Puerto Viejo bis Manzanillo sind ganz schön und auch teilweise zum Surfen geeignet. Die bunten Holzhäuser versprühen karibisches Flair und die Schlaglochgepflasterte Straße sollte man besser zu Fuß oder mit dem Fahrrad passieren <img src='http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Am 9. Tag unserer Reise ging es weiter nach Panama. Am Vormittag wurde unserer Mietwagen abgeholt und gegen 14 Uhr ging es in Richtung Grenzübergang Sixaloa. Die Einreise war recht abenteuerlich.</p>
<p><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030535.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1373" title="Grenzübergang Sixaloa nach Panama" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030535-150x150.jpg" alt="Grenzübergang Sixaloa nach Panama" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030536.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1374" title="Grenzbrücke nach Panama" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030536-150x150.jpg" alt="Grenzbrücke nach Panama" width="150" height="150" /></a>Zunächst erhält man einen Zettel auf der costaricanischen Seite, der uns dann wieder von einem sehr unfreundlichen Grenzmitarbeiter abgenommen wurde. Man sollte sein Rückflug- bzw. Busticket schon parat haben um es nach Aufforderung vorzeigen zu können und dann darf man die wenig vertrauenerweckende, über 100 Jahre alte Brücke, nach Panama betreten. Unser Fahrer durfte schon vorfahren und wartete drüben auf uns. Dann heißt es wieder Pässe vorzeigen, Fragen über Dauer und Zweck des Aufenthalts beantworten und dann fällt der Dame ein, dass wir noch 10 USD irgendwo an einem anderen Schalter bezahlen sollen um uns dann wieder neu anzustellen. Unser Fahrer hatte mir aber vorher gesagt, dass Deutsche dort keine Einreise zu zahlen haben aber von mir will sich die ebenso unfreundliche Frau nicht bequatschen lassen.</p>
<p><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030538.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1377" title="Hinter der Grenze in Panama" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030538-150x150.jpg" alt="Hinter der Grenze in Panama" width="150" height="150" /></a>Unser Fahrer kommt mir also zur Hilfe und nach einer 5 minütigen Diskussion bekommen wir dann unseren Stempel und können weiter fahren.<br />
Die Strecke führt zunächst wieder an etlichen Bananenbäumen vorbei und die Holzhütten hier scheinen noch ärmlicher zu sein als auf der costaricanischen Seite. Plötzlich wird es hügliger und nach ca. 30 min Fahrt kommen wir am Bootsanleger an. Wir sind die letzten und müssen schnell ins Boot springen. Der Himmel sieht ziemlich dramatisch dunkelblau aus und ehe wir es uns bequem machen können legt der junge Fahrer den Turbogang ein und gibt alles, um die Bocas noch trocken zu erreichen. Die Hälfte der Mitreisenden verdreht die Augen und hat wenig Spaß an dieser Tour die andere Hälfte, darunter wir, findet’s spaßig über die Wellen zu hüpfen und nach knapp 30 min sind wir drüben und werden vom strömenden Regen empfangen.</p>
<p><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_3081.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1378" title="Terrasse La Coralina Hotel" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_3081-150x150.jpg" alt="Terrasse La Coralina Hotel" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_3079.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1379" title="Bar la Coralina Hotel" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_3079-150x150.jpg" alt="Bar la Coralina Hotel" width="150" height="150" /></a>Unser Hotel befindet sich außerhalb der Stadt an der Playa Bluff und nach weiteren 20 min werden wir von Stacy und El herzlich empfangen. Nach dem leckren Willkommenscocktail gibt es ein wunderschönes Dinner und irgendwann fallen wir erschöpft ins Bett.</p>
<p>Die nächsten Tage haben wir etwas Pech mit dem Wetter. Es nieselregnet oft und wir haben keine Lust zu den Nachbarinseln zu fahren. Dafür erkunden wir den Playa Bluff und werden von Lola und Sugar, den beiden Hunden des Hotels begleitet. Der weite Sandstrand ist menschenleer und es gibt tolle Muscheln für Ireen <img src='http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Lola ist die ganze Zeit damit beschäftigt Krabben zu buddeln um diese dann zu zerbeißen und hat ihren Spaß. Wir entdecken schöne Stellen zum schnorcheln und genießen den menschenleeren Strand. Am folgenden Tag regnet es dann stärker und wir erkunden vormittags das Zentrum von Bocas welches jetzt nicht wirklich sehenswert ist und wir sind froh, dass unser Hotel abgelegener ist. Die Zeit vergeht mit Billard und Gesprächen mit El und anderen Gästen und am nächsten Morgen müssen wir früh raus um den Natur Air Flug pünktlich zu erreichen. Blöderweise hatten wir nicht an die 15 USD Ausreisesteuer gedacht und natürlich kann man auf dem kleinen Flughafen nicht mit Kreditkarte bezahlen aber wir fanden dann noch den Geldautomaten und saßen pünktlich in dem kleinen Flieger.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030540.JPG"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1380" title="Blick aus dem Nature Air Flieger" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/P1030540-150x150.jpg" alt="Blick aus dem Nature Air Flieger" width="150" height="150" /></a>Ich bin noch nie mit so einer kleinen Maschine geflogen (18 Plätze) und die Stunde verging wie im Flug (haha) beim beobachten der Landschaft aus dem Fenster.</p>
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