<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Mexico Mio &#187; Puno</title>
	<atom:link href="http://www.individualreisen-mexiko.de/tag/puno/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.individualreisen-mexiko.de</link>
	<description>Reisen durch Mexiko</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Sep 2010 12:46:45 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Auf nach Peru! &#8211; 4. Station: Puno &amp; der Titicaca-See</title>
		<link>http://www.individualreisen-mexiko.de/auf-nach-peru-4-station-puno-der-titicaca-see.html</link>
		<comments>http://www.individualreisen-mexiko.de/auf-nach-peru-4-station-puno-der-titicaca-see.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 08:23:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru Reisebericht 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Altiplano]]></category>
		<category><![CDATA[Chullpas]]></category>
		<category><![CDATA[Isla Taquile]]></category>
		<category><![CDATA[Lago Titicaca]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Puno]]></category>
		<category><![CDATA[Sillustani]]></category>
		<category><![CDATA[Titicacasee]]></category>
		<category><![CDATA[Uros]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.individualreisen-mexiko.de/?p=1180</guid>
		<description><![CDATA[Wie schon im letzten Teil meines Reiseberichts beschrieben, war die Fahrt vom Cañon de Colca nach Puno recht anstrengend. Aber die Strapazen wurden durch die beeindruckende Landschaft und den schönen Blick auf das Lichtermeer von Puno direkt am Lago Titicaca ausgeglichen. Unsere Reisegruppe stieg im Hotel Conde de Lemos, das direkt oberhalb der zentralen Plaza [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/chullpas.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1231" title="Chullpas Sillustani Peru" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/chullpas-150x150.jpg" alt="Chullpas Sillustani Peru" width="150" height="150" /></a>Wie schon im <a title="Teil III - Perureisebericht" href="http://www.individualreisen-mexiko.de/auf-nach-peru-3-station-arequipa-canon-de-colca-der-kondor.html" target="_blank"><strong>letzten Teil</strong></a> meines Reiseberichts beschrieben, war die Fahrt vom Cañon de Colca nach Puno recht anstrengend. Aber die Strapazen wurden durch die beeindruckende Landschaft und den schönen Blick auf das Lichtermeer von Puno direkt am Lago Titicaca ausgeglichen. Unsere Reisegruppe stieg im Hotel Conde de Lemos, das direkt oberhalb der zentralen Plaza de Armas liegt, ab. Da fast alle von uns in den nächsten Tagen mit der <strong>Höhe</strong> &#8211; Puno und der Lago Titicaca liegen auf ca. 3830 m &#8211; zu kämpfen hatten, mussten wir den Service des Hotels stark in Anspruch nehmen. Aber die Puneños sahen das alles ruhig und gelassen und halfen uns bei allen Fragen und Bitten. Tatsache ist, dass die Höhe nicht jedem bekommt. Während unsere Reisegruppe über Magenprobleme klagte, sahen wir auch Touristen, die direkt an die Sauerstoffflasche mussten&#8230;<br />
Bevor ihr also eure Peru-Reise ins Altiplano bzw. in die Anden plant, solltet ihr noch einmal über eure Kondition und Belastbarkeit nachdenken. Verzichten muss natürlich niemand, aber man sollte genügend Zeit für einen langsamen Aufstieg (Auffahrt) einplanen&#8230;<br />
Trotz Unwohlsein verbrachten wir wunderschöne Tage in Puno. Unser erster Ausflug führte uns nach <span style="text-decoration: underline;"><strong>Sillustani zu den geheimnisvollen &#8220;Chullpas&#8221;</strong></span>. Das sind Grabtürme aus Steinen, die sich auf einer erhöhten Halbinsel im Lago Umayo befinden. Die Chullpas stammen sowohl von der Colla-Kultur als auch als auch aus der Zeit der Inkas. Der Unterschied ist klar zu sehen, denn die Chullpas, die die Inkas erbauen ließen, fallen durch die kunstvoll behauenen Steine auf. In den Türmen befanden sich vermutlich nur die Leichname von wichtigen Persönlichkeiten und religiösen Führern. Erschreckend ist, dass die Inkas bzw. ihre Arbeiter den Bau der Chullpas von einem auf den anderen Tag beenden mussten, als die Spanier kamen und sie zur Zwangsarbeit in den Silberminen bei Puno verpflichteten. Neben den unfertigen Chullpas liegen viele Steine, die gerade heran transportiert wurden oder als nächstes eingebaut werden sollten. Die Arbeiter hatten alles Hals über Kopf stehen lassen müssen. Von der Sillustani-Halbinsel aus hat man einen wunderschönen Blick auf eine Insel im Lago Umayo, auf der Vicuñas leben. Außerdem kann man die interessanten Ackerbaumethoden der Hochlandbewohner sehen (sie nutzen Wassergräben als Wärmespeicher für ihre Saat).<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/Granos.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1237" title="Produkte der Altiplano-Bauern" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/Granos-150x150.jpg" alt="Produkte der Altiplano-Bauern" width="150" height="150" /></a>Punos Sehenswürigkeiten beschränken sich auf einige sehr schöne Kolonialbauten, zum Beispiel die Kathedrale an der Plaza de Armas. Das rege Treiben in der Fußgängerzone und auf dem &#8220;Mercado de Artesanos (den wir leider nicht besuchen konnten) ist ebenfalls sehenswert. Überall kann man wunderschöne Produkte aus Alpaca-Wolle, Töpferwaren, Masken, Musikintrumente und andere typische Artesanía&#8221; finden. Außerdem ist Puno &#8220;Hauptstadt der Folklore&#8221; &#8211; wer es also in Lima nicht in die Peña geschafft hat, der sollte sich in Puno abends eine Tanzschau mit peruanischen und bolivianischen Tänzen des Altiplanos ansehen.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/Uros.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1234" title="die schwimmenden Inseln der Uros" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/Uros-150x150.jpg" alt="die schwimmenden Inseln der Uros" width="150" height="150" /></a>An unserem zweiten Tag in Puno machten wir den obligatorischen, aber natürlich auch absolut empfehlenswerten Ausflug auf die <span style="text-decoration: underline;"><strong>schwimmenden Inseln der Uros und zur Isla Taquile</strong></span>. Wir hatten Glück, dass gerade schon die touristische Nebensaison begonnen hatte (im Oktober beginnt eigentlich die Regenzeit im peruanischen Hochland), denn mit uns zusammen fuhren nur ca. 10 andere Boote hinaus auf den Lago Titicaca. Man darf sich aber nichts vormachen &#8211; natürlich werden die Touristen als wichtige Einnahmequelle betrachtet und der Verkauf von Kunsthandwerk stellt sowohl für die Uros als auch für die Taquileños das Tagesgeschäft dar. Wenn man das etwas ausblendet, kann man aber einzigartige Entdeckungen machen. So bestehen die schwimmenden Inseln der Uros, die zwischen großen Schilfgürteln versteckt liegen, tatsächlich nur aus Torf und Schilf (&#8221;totora&#8221; genannt). <a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/Idylle-Uros.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1239" title="Idylle bei den Uros - Peru" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/Idylle-Uros-150x150.jpg" alt="Idylle bei den Uros - Peru" width="150" height="150" /></a>Sie halten höchstens 30 Jahre und müssen ständig durch frische Schilfgräser erneuert werden. Wenn Motorboote zwischen den Inseln entlang fahren, bewegen sich die Inseln leicht im Wellengang. Die Bewohner der Insel, die wir besuchten (die Touristen werden &#8220;verteilt&#8221;), zeigten uns ihre Schilfhütten, in denen sie auch tatsächlich leben. Meine Frage nach der Toilette wurde mit einem Schmunzeln beantwortet. Ein Ruderboot lag bereit, um zu benachbarten &#8220;Toiletteninsel&#8221; überzusetzen. Dann ging ich doch lieber auf die Toilette auf unserem Ausflugsboot&#8230;<br />
Nach einer Kostprobe von einem totora-Stengel (totora wird von den Uros für auch als Nahrungsmittel genutzt), vielen Fotos, einem optionalen Ausflug auf einem Schilfboot der Uros und einem interessanten Kurzvortrag unseres Guides, ging es zurück aufs Boot. Vor uns lag eine ca. 2-stündige Fahrt zur Isla Taquile. Unter einem strahlend blauen Himmel entfernten wir uns immer weiter vom &#8220;Dunstkreis&#8221; Punos. Langsam bekamen wir eine Vorstellung davon, wie riesig der Titicacasee wirklich ist&#8230;<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/Taquile.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1236" title="Isla Taquile im Titicacasee" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/11/Taquile-150x150.jpg" alt="Isla Taquile im Titicacasee" width="150" height="150" /></a>Auf Taquile (ab un zu will einem doch fälschlicherweise &#8220;Tequila&#8221; von den Lippen rutschen) knurrte uns der Magen. Wer nicht mit der dünnen Luft zu kämpfen hatte, wagte den Aufstieg zu einem kleinen Restaurant. Hier genossen wir den herrlichen Blick über das blaue Seewasser und die schöne Landschaft, die fast ein bisschen an mediterane Gefilde erinnerte.<br />
Taquile ist neben der Ruhe und den romantischen Sichten für die &#8220;strickenden Männer&#8221; bekannt. Die Taquile-Textilien sind wirklich kunstvoll und haben eine herausragende Qualität &#8211; dafür werden auch entsprechende Preise verlangt, die den ein oder anderen Touristen abschrecken, aber auch wirklich angebracht sind. Die Taquileños sprechen übrigens die Sprache Aymara &#8211; unser Guide, der von der Nachbarinsel Amantani kam, sprach Aymara, Quechua, Spanisch, Englisch und Französisch &#8211; ein wahres Sprachgenie. Der Weg über die Insel war dann doch ganz schön anstrengend, vor allem der Abstieg über hohe Treppenstufen auf der anderen Seite. Aber wir wurden durch tolle Blicke über die Insel und auf den Lago Titicaca belohnt. Eine Übernachtung, wie sie in allen Reiseführern empfohlen wird, lohnt sich wirklich für Ruhe suchende Touristen.<br />
Die Rückfahrt von Taquile nach Puno konnten wir entspannen, die angenehme Abendsonne genießen und uns den frischen Fahrtwind um die Nase wehen lassen.<br />
Und dann waren unsere kurzweiligen Tage in Puno auch schon gezählt und wir machten uns auf die Weiterreise nach Cuzco und ins Urubamba-Tal.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.individualreisen-mexiko.de/auf-nach-peru-4-station-puno-der-titicaca-see.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Auf nach Peru! &#8211; 5. Station: Fahrt mit dem Inka-Express von Puno nach Cuzco</title>
		<link>http://www.individualreisen-mexiko.de/auf-nach-peru-5-station-fahrt-mit-dem-inka-express-von-puno-nach-cuzco.html</link>
		<comments>http://www.individualreisen-mexiko.de/auf-nach-peru-5-station-fahrt-mit-dem-inka-express-von-puno-nach-cuzco.html#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 12:18:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru Reisebericht 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Abra La Raya]]></category>
		<category><![CDATA[Andahuaylillas]]></category>
		<category><![CDATA[Cuzco]]></category>
		<category><![CDATA[Inka-Express]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Pucará]]></category>
		<category><![CDATA[Puno]]></category>
		<category><![CDATA[Raqchi]]></category>
		<category><![CDATA[Sicuani]]></category>
		<category><![CDATA[Sixtinische Kapelle der Anden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.individualreisen-mexiko.de/?p=1306</guid>
		<description><![CDATA[Das Urubamba-Tal heißt in Peru eigentlich &#8220;Valle Sagrado&#8221;, also &#8220;Heiliges Tal&#8221;. Mit diesem Namen wird natürlich auf die vielen Inka-Ruinen und -Schauplätzen in dem Tal Bezug genommen. &#8220;El Valle Sagrado&#8221; ist jedoch nicht nur für seine kulturellen Reichtümer, sondern auch für seine atemberaubenden Blicke und Landschaften berühmt. Mit großer Vorfreude machten wir uns also auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/Inka-Express.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1312" title="Inka Express Puno - Cuzco" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/Inka-Express-150x150.jpg" alt="Inka Express Puno - Cuzco" width="150" height="150" /></a>Das Urubamba-Tal heißt in Peru eigentlich &#8220;Valle Sagrado&#8221;, also &#8220;Heiliges Tal&#8221;. Mit diesem Namen wird natürlich auf die vielen Inka-Ruinen und -Schauplätzen in dem Tal Bezug genommen. &#8220;El Valle Sagrado&#8221; ist jedoch nicht nur für seine kulturellen Reichtümer, sondern auch für seine atemberaubenden Blicke und Landschaften berühmt. Mit großer Vorfreude machten wir uns also auf den Weg von Puno am Titicacasee nach Cuzco und weiter in das &#8220;Heilige Tal&#8221;.<br />
Die lange Reise kann man natürlich mit dem Flugzeug von Juliaca nach Cuzco in ca. einer Stunde zurück legen. Aber die Fahrt mit dem Zug oder dem Bus ist absolut zu empfehlen, denn an der Strecke liegen nicht nur interessante Sehenswürdigkeiten, sondern auch den Übergang von der kargen Landschaft des Altiplanos um Puno zu den üppigen Feldern in der Region um Cuzco muss man unbedingt gesehen haben.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/100_0374.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1316" title="Große Lehmziegel trocknen in der Sonne" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/100_0374-150x150.jpg" alt="Große Lehmziegel trocknen in der Sonne" width="150" height="150" /></a>Nach der ca. 8- bis 9-stündigen Fahrt waren wir froh, dass wir uns den Touristen-Service namens &#8220;<a title="Inka Express Puno - Cuzco" href="http://www.inkaexpress.com/" target="_blank">Inka Express</a>&#8221; anvertraut hatten. (Alternativ empfiehlt sich auch die Reise mit dem Zug &#8220;Andean Explorer&#8221; &#8211; allerdings werden hier keine Besichtigungsstopps eingelegt.) Unser Reiseleiter Hugo (&#8221;für die Europäer Hugo, wie Hugo Boss, und für die Lateinamerikaner Hugo, wie Hugo Chavez&#8221; &#8211; O-Ton Hugo) unterhielt uns auf lustige und interessante Art und Weise und fungierte auch an allen Haltepunkten als unser kompetenter Guide. Sicher wird er seinen Traum, einen eigenen Touristen-Express zu eröffnen, bald verwirklichen können&#8230;<br />
Früh am Morgen ging es los &#8211; unsere erste Station nach ca. 2 Stunden Fahrt war Pucará auf 3990 m Höhe. In dem kleinen Städtchen gibt es ein sehr interessates Museum mit Skulpturen der Pucará-Kultur. Die wichtigste Message von Hugo an diesem Ort war: die Inkas stellen vielleicht einen kulturellen Höhepunkt in Peru und den angrenzenden Ländern da, sie folgten aber erst auf eine Reihe von hochentwickelten Kulturen, zum Beispiel der Pucará-Kultur. Die Inkas perfektionierten die Techniken der anderen Völker und erlangten auch damit ihre immense Macht.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/100_0365-640x480.JPG"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1310" title="Farbenfrohe Wollprodukte am Pass Abra La Raya" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/100_0365-640x480-150x150.jpg" alt="Farbenfrohe Wollprodukte am Pass Abra La Raya" width="150" height="150" /></a>Der zweite Stopp war der Pass &#8220;La Raya&#8221;, dem höchsten Punkt der Reise von Puno nach Cuzco. Auf einer Höhe von 4312 m boten wieder viele Einheimische ihre tollen Wollprodukte an. Faszinierend war auch der Blick auf die spektakuläre Berglandschaft. Außerdem stellt &#8220;Abra la Raya&#8221; die Grenze zwischen den Departementos Puno und Cuzco dar. Hier entspringt auch der Río Urubamba, der später sogar in den Amazonas einfließt.<br />
Die Grenze zwischen den beiden Provinzen ist auch an der Vegetation und landwirtschaftlichen Nutzung der Flächen abzulesen. Der Altiplano war wirklich unwirtlich, kahl und wenig besiedelt. Hier und da lagen verstreut ein paar Häuser. Hugo erzählte uns, dass die Kinder nur sehr unregelmäßig zur Schule gehen. Entweder sie helfen ihren Eltern bei der Arbeit und der Ernte oder sie schaffen es bei schlechten Witterungsbedingungen nicht die vielen Kilometer bis zur Schule.<br />
In dem Departamento Cuzco wurde es hingegen schnell grün, überall sahen wir Frauen und Männern (in traditionellen Trachten), die ihrer Arbeit nachgingen. Die Flächen waren zumeist mit Gemüse und anderen Nutzpflanzen bestellt. Zu Mittag hielten wir in Sicuani, das noch rund 140 km von Cuzco entfernt liegt. Das Buffet war reichhaltig und lecker. Sonst scheint Sicuani (außer einem großen Wochenmarkt) aber nicht so viel zu bieten. <a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/100_0370.JPG"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1311" title="die Tempel-Ruinen von Raqchi" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/100_0370-150x150.jpg" alt="die Tempel-Ruinen von Raqchi" width="150" height="150" /></a>Deswegen ging die Fahrt bald weiter nach Raqchi, zu den berühmten Inka-Ruinen zu Füßen des Vulkans Quinsachata. Diese sehen wir ein großes, römisches Viadukt aus, bilden in Wirklichkeit aber einen Temelkomplex von enormer Größe. Der riesige Tempel war dem Inka-Gott Huiracocha geweiht. In der Umgebung der Tempelruinen sind noch die sogenannten &#8220;Colcas&#8221; &#8211; Getreidespeicher &#8211; zu finden. Derzeit wird die Anlage gerade aufwendig restauriert. Hier war die starke Sonneneinstrahlung am frühen Nachmittag zu spüren &#8211; man sollte bei den Besichtigungsstopps also immer eine Flasche Wasser dabei haben.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/100_0373.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1319" title="die Colcas (Getreidespeicher) in Raqchi" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/100_0373-150x150.jpg" alt="die Colcas (Getreidespeicher) in Raqchi" width="150" height="150" /></a>Nach Raqchi ging die Fahrt weiter nach Andahuaylillas, das für seine reich ausgeschmückte Kirche bekannt ist. Die Iglesia San Pedro de Andahuaylillas wird auch als &#8220;Sixtinische Kapelle der Anden&#8221; bezeichnet. Sie wurde mit prächtigen Wandmalereien ausgestaltet. Das faszinierende an den Malereien ist die Kombination von christlichen Motiven mit Motiven aus dem Leben der Andenbewohner und ihrem ursprünglichen Glauben. So schuf der Künstler beispielsweise vergoldete Maiskolben, die den prunkvollen Alter schmücken. An einigen Stellen lässt sich auch das &#8220;Anden-Kreuz&#8221; entdecken. Hugo wies uns auf mehrere solcher Motive hin, die damals in den strengen Augen der katholischen Kirche eigentlich als &#8220;Götzenanbeterei&#8221; gelten hätten müssen. Ein längerer Aufenthalt in der Kirche lohnt sich also, um die zum Teil lustigen und erstaunlichen Szenen entdecken zu können.<br />
<a href="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/100_0376.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1313" title="blühende Pisonay-Bäume in Andahuaylillas" src="http://www.individualreisen-mexiko.de/wp-content/uploads/2009/12/100_0376-150x150.jpg" alt="blühende Pisonay-Bäume in Andahuaylillas" width="150" height="150" /></a>Andahuaylillas mit der tollen Kirche und den rot blühenden Pisonay-Bäumen auf dem zentralen Platz sollte der letzte Besichtigungsstopp unserer Fahrt mit dem Inka-Express sein. Auf dem Weg nach Cuzco legte unser Busfahrer nur noch zwei kleine Stopps ein: Einmal konnten wir aus dem Busfenster heraus die riesigen Mauern von Rumicolca bewundern, die einstmals als Eingangstor in die Region um Cuzco dienten (wer etwas mehr Zeit in Cuzco hat, sollte unbedingt einen kleinen Ausflug zu den Mauern machen). Beim zweien Halt verkaufte eine Straßenhändlerin ein duftiges, rundes Brot an unseren Reiseleiter Hugo. Er ließ den ganzen Bus davon probieren &#8211; mhmm lecker.<br />
In Cuzco erwartete uns schon unser Fahrer Victor, der uns nach Urubamba brachte. Als wir in der Eco Lodge ankamen, war es schon dunkel &#8211; wir merkten nur, wie huckelig die Straße war und dass wir uns scheinbar im Wald befanden. Wie schön unsere Lodge tatsächlich gelegen war, sahen wir erst am nächsten Morgen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.individualreisen-mexiko.de/auf-nach-peru-5-station-fahrt-mit-dem-inka-express-von-puno-nach-cuzco.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
