Mexico City - Startpunkt vieler Mexiko Rundreisen
Geheimtipps für Mexiko

Der etwas andere Reiseführer durch Mexiko Stadt

In diesem Jahr haben wir Nadine auf der ITB in Berlin kennengelernt. Nadine und Tim sind ein junges Paar aus Deutschland, die seit gut einem Jahr in Mexiko Stadt leben, zusammen mit ihren Katern García und Sánchez. Gemeinsam entdecken sie Mexiko, gemütliche Cafés, Galerien, Museen, Märkte, über die man stundenlang schlendern kann ohne, dass das Auge müde wird von immer wieder neuen Reizen, Lokale, in denen man gut und günstig speisen kann und Festivals und Messen jeglicher Art. Kurz gesagt: sie bieten einen umfassenden Überblick über Tages – und Nachtausflüge in der riesigen, chaotischen und liebenswürdigen Hauptstadt und deren Umgebung. Somit bekommt der Leser ein paar Anreize seine eigene Mexiko Rundreise zu planen. Foto-Grafisch und wörtlich versiert, geben sie Reiselustigen auf ihrem Blog www.traumweltenbummler.de wertvolle Anregungen und Tipps auch in einem eher fleischbegeisterten Land einmal vegetarisch essen zu gehen, so findet man zum Beispiel an vielen Straßenständen leckere Maiskolben mit Limetten und Chili. Zum Durstlöschen eignet sich das erfrischende Getränk „Pulque“ aus fermentiertem Saft von Agaven. Das milchig-trübe mexikanische Nationalgetränk kann man nur in Mexiko trinken, weil es relativ schnell verdirbt und nicht lagerfähig sit. Daher wird es kaum exportiert. Nadine und Tim meinen, das Getränk würde sie an Federweißer erinnern. Gut gestärkt geht es nun (oder lieber am nächsten Tag) in die Calle Regina, eine entspannte Fußgängerzone mit Restaurants und Cafés, in eine der wenigen Saunen und Schwimmbecken des Mariott-Hotels oder eine 3-stündige Rundfahrt mit dem Hop on Hop off Bus durch die Mexiko Stadt. Bei dieser Tour sollte man sich Zeit nehmen und immer wieder aus dem Bus aussteigen, um historische Viertel wie La Condesa und La Roma zu erkunden, dem Vergnügungspark La Feria de Chapultepec einen Besuch abzustatten oder einfach nur an Board zu bleiben und einen Eindruck von der Stadt zu gewinnen. Radfahren kann man in dieser Megastadt übrigens auch, nur ein wenig vorsichtiger, denn gut ausgebaute Radwege sind eine Seltenheit und das Bewusstsein der Autofahrer in Bezug auf Radfahrer ist oft nicht ganz so geschärft, wie das in Deutschland. Obwohl es mittlerweile das größte öffentliche Verleihsystem Lateinamerikas für Fahrräder gibt. Außer an den Fahrrradsonntagen, an denen die Prachtstraße Avenida de La Reforma bis zu einer bestimmten Uhrzeit autofrei ist, kann man gemütlich fahren. Parken kann man seine Räder bequem im Autoparkhaus. Nebenher sollte man einen der Kunsthandwerkermärkte aufsuchen, um schöne Dinge wie Schmuck mit nach Hause zu bringen, z.B. den auf der Plaza de San Jacinto. Und am Abend? Ein Wrestlingkampf in der Arena México vielleicht um mexikanische Schimpfwörter zu lernen? Für wen das nichts ist, kann sich entspannt in den Kinosessel fallen lassen bei einem der vielen Filmfestivals. Traumweltenbummler hilft den Reisenden sich am Flughafen zu orientieren, wie man sich in der Stadt fortbewegen kann, gibt Auskunft zu Unterkünften, zu Ausflügen innerhalb der Stadt, wo man essen und trinken gehen kann, einen Sprachkurs besuchen kann und was man tun muss, wenn man sich verlaufen hat. Außerdem steht auf der Seite ein Stadtplan zu Verfügung, an dem man sich orientieren kann. Hoffentlich liegen noch weitere Jahre vor ihnen, in denen sie inspirierende Fotos, Reisetipps und Geschichten aus Mexiko und der Welt den Bummlern da draußen präsentieren, die ihre eigene Rundreise durch Mexiko gestalten möchten. Haben Sie für den Rückflug auch die Tüte Chipotles nicht vergessen? Rote Jalapeños, die durch Räuchern haltbar gemacht werden und dem Essen eine würzige Note verleihen. Gute Reise!

 

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1 Kommentar

  • Antworten Peter Donnerstag, 18. Juli 2013 at 08:48

    Vielen Dank für den interessanten Artikel. Ich habe von einem Freund gehört, dass man als Tourist ein wenig aufpassen muss in Mexiko-Stadt in welches Taxi man steigt bzw. in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Denke aber mal das ist in jeder größeren Stadt ein Problem.

    Gruss Peter

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