Mexiko Reiseberichte

Individualreise Mexiko März/April

Heute möchte ich Euch den sehr persönlichen Kundenbericht von Frau Radtke vorstellen. Im März 2018 war sie Ihren Cousin in Mexico City besuchen und um diesen Besuch haben sie sich von uns eine inviduelle Mexiko Reise planen lassen. Mit etwas Bauchschmerzen hinsichtlich der Sicherheitslage in Mexiko sind sie losgefahren und kamen dann ganz begeistert wieder zurück. Lest hier mehr:

Liebe Frau Gehrke,

das Fotobuch ist online zum Entwickeln hochgeladen. Irgendwie erlebe ich die Reisen immer noch einmal, wenn ich die Bücher fertig stelle.Hier kommt nun der überarbeitete Reisebericht, aus dem ich die vielen Schreibfehler und allzu persönlichen Details gekürzt habe.

Einen ganz herzlichen Dank übermitteln wir für eine wunderbare Mexiko Rundreise mit vielen schönen und nachhaltigen Eindrücken. Das Land ist traumhaft schön, die Leute unglaublich freundlich und lebensfroh, trotz der Armut, die wir auch gesehen haben. Es hat alles bestens funktioniert. So, nun im Detail:

 Die Organisation hat bis auf zwei Punkte, die wir selber lösen konnten, prima geklappt. Es war eine wunderbare Mischung aus Natur, Kultur, Geschichte, kulinarischer Expedition und Erholung.

Mexico City: Das Anthropologische Museum ist ein MUSS und super interessant. Gern hätten wir etwas mehr Zeit gehabt, das Gelände der Basilika de Nuestra Senora de Guadelupe zu erkunden. Eine knappe Stunde ist zu wenig.  Und in Teotihuacan hätten wir lieber mehr Zeit in der Anlage verbracht, anstatt in den Souvenirläden, die auch gern in Asien angefahren werden. Ein bisschen kribbelig war der Transport zum Flughafen auf dem Weg nach Tuxtla. Der Fahrer ist nicht rechtzeitig gekommen. Wir sollten um 8 Uhr abgeholt werden. Um viertel nach Acht habe ich dann im Reisebüro angerufen – der Fahrer ist unterwegs. Um halb neun haben wir die Rezeption um Hilfe gebeten. Die meinten, wir müssten wirklich los, weil an dem Vormittag viel Verkehr war. Dann hat der Mitarbeiter des Hotels festgestellt, dass draußen ein Fahrer im Fahrzeug saß: es war unser. Auf die Frage, warum er nicht rein gekommen ist, haben wir keine Antwort erhalten. Wir sind sehr spät los, haben es dann aber noch rechtzeitig für den Flug geschafft.

Einige Highlights oder Kuriositäten: 
Wir hätten nicht gedacht, dass es so etwas wie “ back to the 60th “ noch wirklich gibt. San Cristobal mit den Backpackern, Straßenmusikern, Kunsthandwerk und den kleinen Restaurants war eine Reise in eine andere Welt. Einfach bezaubernd.
 Auf dem Weg von dort nach Palenque ist unser Bus durch Einheimische mit einem Nagelbrett quer über die Straße zwangsgestoppt worden. Nachdem der Fahrer ein wenig “Lösegeld“ gezahlt hat, ging es dann weiter. Der Guide sagte, das passiert fast täglich, manchmal wird der Pass auch einfach für die Weiterfahrt für mehrere Tage gesperrt.

Was Sicherheit angeht, haben wir uns absolut wohl gefühlt, auch wenn im Hamburger Abendblatt stand, dass einen Tag nach unserem Besuch in Palenque, eine deutsche Reisegruppe ausgeraubt worden ist. Wir hatten keinerlei Probleme. 

Spannend war die Busfahrt von Campeche nach Merida. Es gab eine Zeitumstellung auch in Mexico und unser gebuchter Bus fuhr nicht wie geplant um 11 Uhr. Das nächste Mal müssen wir unbedingt ein bisschen Spanisch lernen. So ganz ohne ist schwierig. Die Dame am Bahnhof hat kein Wort Englisch verstanden. Sie hat dann unsere Abfahrtzeit in 11:30 Uhr durchgestrichen. Dann passierte aber auch nichts. Wir sind mit “Händen und Füßen“ zum Einstiegsbereich gegangen und der Mitarbeiter ist mit den Tickets verschwunden. Zurück kam eine andere Dame, die auch kein Englisch gesprochen hat. Wir haben für diesen Fall eine Prepaid- Karte gekauft und ich habe meinen Cousin angerufen und das Handy wurde zum Übersetzen weiter gereicht. Mittlerweile hat die Mitarbeiterin auf ihrem Handy den google-Translater angeschmissen und ich konnte auf Englisch lesen, dass sie uns gern auf einen anderen Express-Bus umbuchen wollte, der in 5 Minuten abfährt und auch über Merida geht. Hat wunderbar geklappt und zeigt, wie hilfsbereit die Menschen sind.

Beeindruckend waren die Kirchen. Manchmal haben wir einfach nur diesen unglaublichen Tenor-Stimmen während der laufenden Gottesdienste gelauscht und fühlten uns wie in einem gregorianischen Konzert. Oder der Zocalo, der abgesperrt war, die kubanische Kapelle hat aufgespielt und die “best agers“ 70 plus haben auf der Straße getanzt und so eine Lebensfreude vermittelt. Oder der Spielmannszug, der mit Trommeln und Trompeten über den Platz gewirbelt ist , während wir beim Essen in der ersten Etage zugesehen haben und der Kellner uns stolz erzählte, seine Enkelin spielt dort mit. Dann kam ein Karnevalszug und verkleidete Kinder haben Kamelle geschmissen…. So viele Eindrücke.

Noch ein Aspekt, leider bin ich mit einem starken grippalen Infekt gestartet. Auch das war kein Problem, alle haben geholfen. Ein Guide hat mir etwas stärkere Mittel aus der Apotheke geholt, als meine Aspirin den Dienst versagt haben – und später musste dann auch eine Ärztin kommen und hat Antibiotika verschrieben. Alles für kleines Geld. Bedauerlicherweise konnte ich dadurch  die selbst angesetzten Tequila von Alex aus dem Julamis nicht probieren. Die Unterkunft und das Frühstück waren zum Schluss noch einmal etwas absolut Besonderes. Auch Alex selber ist speziell für sich. So viel Gastfreundschaft und Informationen haben wir noch nicht erlebt. Ich liebe dieses Haus – ein Traum für sich. Die Unterkünfte waren übrigens alle wunderbar auf ihre Weise. In alten Kolonialhäusern zu übernachten war an sich ein Erlebnis.

Großartig war die gebuchte Reiseführung durch Chiapas. Die Mitarbeiter waren alle klasse. Das war Information, Komfort und Aufmerksamkeit, wie es besser nicht geht. 

Sehr schade war, dass wir in Celestun die Flamingos eigentlich nicht gesehen haben. Wenn tausende angekündigt sind – aber nur gerade mal 8 vor Ort tatsächlich auftauchen, weil angeblich das Wasser zu hoch ist, so dass die Tiere nicht stehen können – dann kann da keiner etwas für, es ist nur schade. Alex sagte, die Vögel wären schon seit Wochen weg. Und tausende Vögel können sich doch nicht einfach in Luft auflösen?!

Wenn es noch einmal nach Mexico geht, würden wir  immer wieder gern mit Ihnen reisen und sagen Dankeschön für eine wunderbare Rundreise, die uns sicher lange in guter Erinnerung bleiben wird.

Familie Radtke

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