Lieblingsromane

Romantipp die Vermessung der Welt

Die Tage habe ich das Buch „Die Vermessung der Welt“ von Daniel Kehlmann aus dem Jahr 2005 zu Ende gelesen. Der Roman über die beiden Gelehrten Carl Friedrich Gauß und Alexander von Humboldt hat mich sehr gefesselt. Ich hatte mir das Buch gekauft, da meine Reisebegleiterin aus Venezuela es mir empfohlen hat. In dem Buch geht es nämlich sehr oft um Venezuela und es ist echt lustig es nun aus Sicht von Humboldt zu sehen, der dieses wunderbare Land sehr lange für seinen Forschungen bereist hat.

In dem Roman lernt man ein wenig aus der Biografie der beiden Naturforscher kennen. Ausgewählte Lebensstationen, wie z.B. das spröde Liebesleben von Gauß oder die gleichgültige Beziehung zu seinem Sohn Eugen oder die Reiseerlebnisse von Humboldt mit seinem Assistenten Aimé Bonpland in Südamerika werden voneinander getrennt erzählt. Lediglich am Schluss des Romans lernen sich der „Fürst der Mathematik“ und der Weltenbummler in Berlin 1882 persönlich kennen. Die Begegnung der beiden Männer verläuft sehr distanziert, aber sie beide wirken im ganzen Buch schon etwas verschroben. Sie stecken ihre Nasen halt lieber in Bücher und Experimente, ansonsten leiden sie aber an einer Art Sozialphobie☺.

Es ist also ein Buch über zwei Eigenbrötler, doch der Autor schafft es, die beiden Herren auf ihre Art und Weise menschlich rüberzubringen und wahrscheinlich ist es nicht einfach, ein Genie zu sein.

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