Praktisches für Unterwegs

Strengere Anforderungen bei Ticketausstellung für Flüge über die USA

Die US-amerikanische Behörde Transportation Security Administration (TSA) hat seit ein paar Wochen ein neues Programm eingeführt, dass auch die Flüge nach Mexiko über die USA betrifft. Und zwar müssen im Rahmen des Programms „Secure Flight“ so früh wie möglich alle Passagierdaten an die Airlines übermittelt werden, so dass ein Abgleich der Daten mit der sogenannten „Watch List“ vorgenommen werden kann.
Bis jetzt reichte es für die Ticketausstellung ja, wenn wir die vollständigen Namen der Passagiere wussten. Den Rest konnten wir weglassen bzw. dann noch nachtragen.
Nun verlangen bereits mehrere Fluglinien, dass bei Ticketausstellung folgende Daten der Passagiere eingetragen werden:

Vollständiger Name, analog zum Pass, den der Passagier bei der Einreise nutzt (also auch alle Vornamen)
Geburtsdatum
Geschlecht
Redress Nummer*, falls vorhanden (dabei handelt es sich um eine Nummer die ihr bekommt, wenn ihr fälschlicherweise mal auf die „Watch List“ der USA gerutscht seid)

Alle Fluggesellschaften sind vom US-amerikanischen Gesetz verpflichtet, den Behörden die Secure Flight Passenger Data (SFPD) 72 Stunden vor dem Check-In zur Verfügung zu stellen. Auch wenn ihr also ein Ticket über die USA nur auf euren Namen ausgestellt bekommen habt, dann wird euch der Check-In trotzdem verweigert, wenn die restlichen Daten nicht bei der Fluggesellschaft und der TSA gelandet sind…

Das ist alles gar nicht so kompliziert wie es klingt. Es bedeutet nur, wenn ihr mal ein Flugticket in die USA oder über die USA in ein anderes Land bei uns kaufen wollt, dann brauchen wir am besten gleich bei der Reservierung eure vollständigen Daten.

Hier geht es zu unserem ausführlichen Blogbeitrag zur Einreise in die USA / Transit in den USA.

Außerdem haben wir einen Blogbeitrag zu Kinderpässen bei einem Flug in / über die USA geschrieben.

Vor kurzem berichteten wir dann über die Gebühren für den ESTA-Antrag.

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3 Kommentare

  • Antworten Thomas Dienstag, 23. November 2010 at 17:29

    Hi,
    meine Frau und ich haben auch ein problem.
    Meine Frau ist Iranerin mit iranischem Pass und deutscher Aufenthaltsgenehmigung. Wir haben einen Urlaub für Mexiko gebucht und haben eine Zwischenlandung in Houston. Meine Frau hat 3 Nachnamen im Pass. Die letzten 2 sind die vom Vater. Bei der Buchung wurde uns gesagt, dass der 1. Nachname genügt. Wir haben wir einen Anruf der Reisegesellschaft bekommen, dass ab dem 1.11. alle Namen auf dem Ticket sein müssen. Eine Änderung würde 1.300 € kosten. das ist Wucher und ich verstehe es nicht. Wir fliegen mit Air Continental. Wir hoch ist jetzt das Risiko, wenn nur 1 Nachname auf dem Ticket steht. Für eine Hilfe wäre ich sehr dankbar.
    Gruß Thomas

    • Antworten marlen Mittwoch, 24. November 2010 at 12:35

      Hallo Thomas,

      ja das stimmt, die Amerikaner sind seit 1.11. noch strenger. An deiner Stelle würde ich mal direkt bei Air Contintal anrufen und mal fragen, ob Ihr die 2 Nachnamen noch einreichen könnt. Die sind vlt. kulanter als Eurer Reiseveranstalter.

      Grüße, Marlen

  • Antworten Mexico Mio - Reisen nach Mexico mit American Airlines Freitag, 23. September 2011 at 13:48

    […] Zu knappe Umstiegszeiten, Terminalwechsel, lange Warteschlangen bei der Einreisekontrolle und der ESTA- Antrag sind zusätzliche Hindernisse und verursachen ein stressiges Umsteigen. Viele der Reisenden […]

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